Unsere Augen werden beim Arbeiten am Bildschirm stark gefordert. Pointer hat Tipps, wie du deine Augen im Home-Office schonst (Foto: Jira/Rawpixel.com) Unsere Augen werden beim Arbeiten am Bildschirm stark gefordert. Pointer hat Tipps, wie du deine Augen im Home-Office schonst (Foto: Jira/Rawpixel.com)
Zu viel Zeit vor dem Bildschirm?

So schonst du deine Augen im Homeoffice

Ob bei Online-Vorlesungen, dem Nebenjob im Homeoffice oder beim abendlichen Schauen der Lieblingsserie auf Netflix: Wir verbringen immer mehr Zeit vor dem Bildschirm. Die Beanspruchung für unsere Augen wächst dabei stetig. Wenn wir vor dem Bildschirm sitzen, starren wir häufig so gebannt darauf, dass wir seltener blinzeln. Ab einem gewissen Punkt kann das Auge dies nicht mehr regulieren: Trockene und tränende Augen sowie Kopfschmerzen sind die Folge. Pointer hat Tipps gesammelt, wie du deine Augen schonst.

1. Bildschirmpause mit der "20-20-20"-Methode

Diese Methode kommt aus den USA und sorgt dafür, dass man die Augen immer mal wieder vom Bildschirm entfernt. Das Prinzip ist einfach: Nach 20 Minuten Bildschirmarbeit schaust du auf ein Objekt, das mindestens 20 Fuß, also sechs Meter, entfernt ist und betrachtest es einfach 20 Sekunden lang. Dadurch schenkst du deinen Augen eine wohlverdiente Auszeit. Auch deine Mittagspause solltest du möglichst bildschirmfrei verbringen, bewusst essen und im besten Fall kurz an die frische Luft gehen.
 


2. Die richtige Umgebung

Genau so wichtig wie die Anordnung des eigenen Arbeitsplatzes sind die Umgebungsbedingungen. Generell gilt: Der Arbeitsplatz sollte nicht zu hell und nicht zu dunkel sein. Tageslicht ist immer angenehmer als Kunstlicht. Lüfte regelmäßig durch. Trockene Heizungsluft strapaziert die Augen zusätzlich. Weil man ohnehin dazu tendiert, zu selten zu blinzeln, ist es umso wichtiger, dass die Augen nicht auch noch durch zu trockene Raumluft belastet werden.

3. Abstand zum Bildschirm

Um deine Augen zu schonen, ist es besonders wichtig, dass du genügend Abstand zu Display und Monitor hältst. Ideal ist eine Entfernung von 40 bis 76 Zentimetern. Deine Augen sollten dabei etwa auf einer Höhe mit der Bildschirmoberkante sein. Wer zu Hause mit dem Notebook arbeitet, kann mit einem höhenverstellbaren Laptop-Ständer Abhilfe schaffen.
 


4. Augenübungen

Mit verschiedenen kleinen Übungen kannst du deine Augen trainieren und Ihnen während der PC-Arbeit etwas Abwechslung bieten: Beim herzhaften Gähnen zum Beispiel entspannt die gesamte Gesichtsmuskulatur. Ein weiterer Vorteil ist, dass beim Gähnen manchmal reflexartig ein paar Tränen produziert werden. Das tut den gereizten Augen gut.

Eine der beliebtesten Augenübungen ist das sogenannte Palmieren: Dabei stützt du die Ellbogen am Schreibtisch auf und bedeckst die geschlossenen Augen mit deinen Handflächen. Übe dabei keinen Druck aus, sondern lege die Hände wie eine schützende Kuppel über die Augen. Die so entstandene Dunkelheit ist eine Wohltat für müde Augen. Entspanne dich und stelle dir zum Beispiel eine ruhige Landschaft vor. Nach einigen Minuten nimmst du die Hände herunter und öffnest die Augen langsam unter Blinzeln wieder. Weitere Übung zur Augen­ent­span­nung für Menschen, die viel am Bildschirm arbeiten, findest du hier.
 


Bei langanhaltenden Beschwerden: Den Augenarzt aufsuchen

Wenn du merkst, dass deine Augen bereits stark strapaziert sind, du Sehstörungen oder langanhaltende Kopfschmerzen hast, solltest du auf jeden Fall zur Kontrolle beim Augenarzt. Dieser kann dich beraten, welche Augentropfen du nutzen solltest, oder abklären, ob vielleicht eine unerkannte Sehschwäche hinter deinen Beschwerden steckt. Wenn du viel am Bildschirm arbeitest, ist eine Untersuchung in keinem Fall eine schlechte Idee.

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.