Ob gebrauchter Drahtesel oder ein schickes neues Mountain Bike – für jeden Typen gibt es das passende Rad (Foto: Blubel/Unsplash.com) Ob gebrauchter Drahtesel oder ein schickes neues Mountain Bike – für jeden Typen gibt es das passende Rad (Foto: Blubel/Unsplash.com)
Hollandrad, Mountain Bike oder City Cruiser?

Das beste Fahrrad für Studenten: Welches Bike zu welchem Typ passt

Neben blühenden Blumen und Insekten, die sich in der warmen Jahreszeit wieder blicken lassen, kommt auch eine andere Spezies wieder zum Vorschein: der Radfahrer. Ob ambitionierter Rennradfahrer oder gemütlicher Stadtradler – für jede Studentin und jeden Studenten gibt es das passende Bike. Pointer erklärt die Eigenschaften der verschiedenen Radfahrer-Charaktere.

Für Radliebhaber - Rennrad oder Trekkingbike

Fahrradfans und Viel-Fahrer sind oft auf voll ausgestatteten Rennrädern oder Trekkingbikes unterwegs. Für sie muss das Rad besonderes eines sein: ein zuverlässiger Begleiter im Alltag und im Urlaub. Durch die Corona-Pandemie haben Fahrradreisen einen neuen Boom erlebt – und noch mehr Radliebhaber hervorgebracht.
 


Wenn Trekkingbike-Besitzer auf ihr Fahrrad steigen, kann man sich sicher sein, dass sie so bald nicht zurückkehren. Dafür ist das Bike mit Taschen, Ersatzteilen, Reparatur-Kit und allerhand Proviant vollgepackt. Der Radliebhaber ist außerdem dafür bekannt, seine Touren stets per Smartphone-App oder mit dem Tacho aufzuzeichnen – man muss seine Erfolge schließlich feiern.

Für stets Beschäftigte - Fixie

Studierende, die ständig von einer Verabredung zur nächsten unterwegs sind, schwingen sich meistens auf ein Fixed-Gear-Bike oder kurz: Fixie. Das Fixie kommt ursprünglich aus dem Bahnradsport der 1890er-Jahre. Die Räder hatten nur einen Gang und mussten stabil sein. Man reduzierte das Gewicht auf das Minimum, um möglichst schnell zu sein. Bis heute funktionieren sie nach diesem Prinzip.
 


Schnell und dynamisch kann man auf dem Eingangrad durch die Stadt radeln – und das leichte Gestell sogar bis in den fünften Stock tragen, um zu verhindern, dass sich jemand am heißgeliebten Drahtesel zu schaffen macht. Ohne seinen fahrbaren Untersatz käme der Fixie-Fahrer nämlich ständig überallhin zu spät.

Für Gemütliche und Verträumte - Hollandrad oder City Cruiser

Der Gemütliche ist eher auf einem Hollandrad oder City Cruiser zu Hause. Hier kommt es weniger auf Schnelligkeit an – der Weg ist das Ziel. Durch den aufrechten Sitz kann man auf der Fahrt nämlich die Umgebung beobachten, sich den Wind um die Nase wehen lassen oder – sofern die Verkehrslage das erlaubt – den eigenen Gedanken nachhängen.
 


Das Bike des Gemütlichen ist mit ausreichend Stauraum ausgestattet. In den Körben vorne und hinten am Fahrrad finden nicht nur die wöchentlichen Einkäufe Platz. Auch eine Picknick-Decke für lange, entspannte Fahrradtouren kann hier verstaut werden. Die Verträumten machen bei längeren Ausflügen nämlich gerne Pausen.

Für Nachhaltigskeitsfans - gebrauchter Drahtesel

Der Nachhaltige ist flexibel, was das Modell seines Fahrrads angeht. Hauptsache, es ist aus zweiter Hand und nicht frisch vom Band gerollt. Seine Beute findet dieser Typ bei Ebay-Kleinanzeigen, auf Trödelmärkten oder im Freundes- und Bekanntenkreis. Wenn er das Studium erfolgreich abgeschlossen hat, greift dieser Typ auf ein Lastenrad einer nachhaltigen Marke zurück.
 


Obwohl der Nachhaltige bei der Auswahl Abstriche machen muss, baut er trotzdem schnell eine emotionale Beziehung zu seinem Drahtesel auf. Umso tragischer ist es, dass sein Fahrrad ständig kaputt zu sein scheint. Die Fixie-Fahrer aus dem Bekanntenkreis des Nachhaltigen beobachten dies mit Unmut. Besonders bei gebrauchten Fahrrädern ist ein gründlicher Check-up Pflicht, damit man sicher im Straßenverkehr unterwegs ist. Funktioniert das Licht? Wie sieht es mit dem Reifendruck aus? Mit dieser Checkliste geht die Kontrolle ganz easy.

Für sportliche Abenteurer - Das Mountain Bike

Seine ganz eigene Spezies ist der Mountain-Bike-Fahrer. Sein Rad ist für das Gelände gemacht. Reine Sportmodelle sind im Straßenverkehr auch gar nicht zugelassen. Der Abenteurer hat sich genauestens über die Eigenschaften seines Bikes informiert – lässt das aber nicht heraushängen. Stattdessen zeigt er sich lieber in Action bei Instagram und Co.
 


Hast du dich wiedererkannt? Bei diesen vielen verschiedenen Rädern ist für jeden etwas dabei – deshalb ist Radfahren auch so beliebt. Wenn du dich fragst, welches Training du mit dem Rad absolvieren kannst, oder passende Strecken für Radtouren suchst, schau doch einmal beim Radfahr-Special der Techniker vorbei. Hier erfährst du auch, wie aus einer Radtour eine Meditation werden kann und welches Zubehör du brauchst.

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.