Den Arbeitsplatz nach draußen zu verlegen, hat viele Vorteile. Pointer verrät, warum frische Luft dir gut tut (Foto: Rawpixel.com) Den Arbeitsplatz nach draußen zu verlegen, hat viele Vorteile. Pointer verrät, warum frische Luft dir gut tut (Foto: Rawpixel.com)
Ab ins Grüne

Outdoor-Studium statt Homeoffice: 4 Gründe, warum frische Luft dir guttut

Nach über einem Jahr Online-Studium am immergleichen Schreibtisch wird die Sehnsucht nach Abwechslung groß. Dass du die Sonne beim Blick durch das Fenster deines Zimmers nur erahnen kannst, ist doch schade, oder? Das Arbeiten an der frischen Luft tut nämlich nicht nur der Stimmung, sondern auch deiner Gesundheit gut. Pointer verrät dir vier Vorteile des Outdoor-Studiums. Mehr zu "Raus und los" findest du hier.

1. Draußen sein baut Stress ab

Das Draußensein in naturnaher Umgebung baut Stress ab und macht dich gelassen. Forscher aus dem US- Bundesstaat Michigan haben herausgefunden, dass bereits 20 Minuten im Grünen genügen, um das Level an Stresshormonen nachweislich zu senken. Die Forscher bezeichneten das Phänomen als die "Naturpille". Eine niederländische Studie kam zu dem Ergebnis, dass Menschen, die in einem grünen Umfeld leben, seltener zum Arzt gehen und sich insgesamt gesünder fühlen. Das Lernen für die nächste Prüfung in den Park zu verlegen, kann also nicht schaden.
 


2. Bewegung hilft dem Gehirn

Sich mal vom Schreibtisch weg und sich ins Grüne zu bewegen, senkt nicht nur das Stresslevel: Bewegung kurbelt die Durchblutung im Gehirn an. Die Konzentration der Botenstoffe verändert sich und Wachstumsfaktoren werden ausgeschüttet. Sie fördern die Entstehung neuer Verknüpfungen im Gehirn und stabilisieren deine Denkleistung. Den ganzen Tag am Schreibtisch zu hocken macht dich also auch nicht unbedingt effektiver beim Lernen.

Besonders, wenn du etwas auswendig lernen musst, kann es hilfreich sein, dieses bei einem Spaziergang an der frischen Luft statt am Schreibtisch zu machen. Schreibe dir alles, was du können musst, auf Karteikarten oder einen kleinen Zettel und mache einen Spaziergang um den See oder durch den Wald. Gehe währenddessen immer wieder den Lernstoff im Kopf durch oder sage ihn dir laut vor. Du wirst erstaunt sein, wie gut du dir alles merken kannst.
 


3. Haltungswechsel entlasten den Rücken

"Egal, in welcher Sitzposition wir länger verharren: Sitzen stresst immer den Rücken und stört die Durchblutung. Was wirklich entspannt, ist dynamisch zu sitzen. Das heißt: spätestens nach 10 Minuten die Körperhaltung ändern, sich mal strecken und die Beine lang machen", sagt der Hamburger Physiotherapeut Björn Frederic Meurer gegenüber dem Portal "So Gesund". Nimm dir am besten ein Kissen mit, wenn du planst auf der Picknickdecke zu lernen. Leicht erhöhtes Sitzen erleichtert den venösen Rückfluss des Blutes und verhindert Schmerzen und Kribbeln in den Beinen.
 


4. Deine Augen können sich erholen

Eine Pause vom Computer tut auch deinen Augen gut. Wenn wir vor dem Bildschirm sitzen, starren wir häufig so gebannt darauf, dass wir seltener blinzeln. Ab einem bestimmten Punkt kann das Auge dies nicht mehr regulieren: Trockene und tränende Augen sowie Kopfschmerzen sind die Folge.

Nicht nur um dem Bildschirm zu entgehen solltest du nach draußen gehen. Nach Ergebnissen der Farbpsychologie hat auch die Farbe Grün einen positiven Effekt auf dein Wohlbefinden: Der schwedische Forscher Roger Ulrich stellte 1984 fest, dass Patienten, die nach einer Operation aus dem Krankenhausfenster auf Grün blickten, weniger Schmerzmittel benötigten und generell schneller gesund wurden. Die Farbe grün steht für die Kraft der Natur, Leben, Harmonie und wirkt stabilisierend und beruhigend auf unsere Psyche. Also: Ab nach draußen!
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.