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Klausuren im Studium funktionieren anders als in der Schule. Pointer erklärt dir die Unterschiede (Foto: Green Chameleon/Unsplash.com) Klausuren im Studium funktionieren anders als in der Schule. Pointer erklärt dir die Unterschiede (Foto: Green Chameleon/Unsplash.com)
Unterschiede der Prüfungen

Klausuren in der Schule vs. Klausuren im Studium

Klausuren kennen Studierende doch schon aus der Schulzeit, oder? Das stimmt nur zum Teil: Es gibt Unterschiede, die du identifizieren solltest, bevor du deine erste Uni-Klausur schreibst. Erst dann weißt du, woraus du dich einstellen musst und kannst typische Anfängerfehler vermeiden. Damit gehst du unnötigem Stress aus dem Weg. Pointer hat fünf Aspekte gesammelt, die Klausuren in der Schule von Uni-Klausuren unterscheiden.

1. Du musst dich anmelden

Bei Klausuren an der Uni musst du dich vorher online anmelden. Das funktioniert in der Regel bis zu einem Tag vor der Prüfung. Die Anmeldung sollte trotzdem ganz oben auf deiner To-do-Liste stehen, damit die Leistung auch verbucht werden kann. Melde dich am besten sofort an, sobald der Termin feststeht. Du kannst dich wieder abmelden, wenn du merkst, dass du die Vorbereitung nicht schaffst. Wenn du dich krankmelden musst, brauchst du ein Attest vom Arzt. Genaueres zur Anmeldung kannst du in der betreffenden Lehrveranstaltung und bei deinem Institut erfragen.
 


2. Es gibt eine Klausuraufsicht

Bei einer Hochschul-Klausur ist dein Dozent oft nicht anwesend. Stattdessen gibt es Aufsichtspersonen, die bei Täuschungsversuchen eingreifen können. Der Aufsichtsperson kannst du keine Verständnisfragen zum Inhalt der Klausur stellen. Anders als deine Lehrer in der Schule kennen die Aufsichtführenden dich meist überhaupt nicht. Du kannst dich auch nicht darauf verlassen, dass dir jemand Hinweise zum Aufbau der Prüfung gibt. In der Regel weisen die Aufsichtspersonen aber zumindest noch einmal daraufhin, dass du deine Klausur mit Namen und Matrikelnummer beschriften musst. Diese solltest du stets bereithalten.

3. Mehr Lernstoff

Bei der Klausurvorbereitung in der Uni bist du in der Regel freier als in der Schule. Gleichzeitig musst du mehr Lernstoff abdecken und viele Vorlesungs- und Seminarinhalte wiederholen. Anders als in der Schule werden nicht alle Aspekte noch einmal detailliert erklärt, und Nachfragen sind nicht immer möglich. Du solltest also nicht den typischen Ersti-Fehler begehen und die Klausurvorbereitung unterschätzen. Setz dich rechtzeitig hin und lerne!
 


4. Mehrere Versuche

Anders als bisher gewohnt, hast du an der Uni in vielen Studiengängen drei Versuche, um eine Klausur oder eine Prüfung zu bestehen. Folglich kannst du oft zweimal durchfallen. Nach einem Scheitern solltest du aber gezielt daran arbeiten, deine Schwachstellen nachzubessern.

5. Unterschiede nach Studiengängen

Natürlich gibt es je nach Studiengang auch Unterschiede bei den Klausuren. Nicht immer kann man sich darauf verlassen, dass es drei Versuche gibt. Genaueres dazu findest du in der Prüfungsordnung deines Studiengangs. Das Jurastudium zum Beispiel verwendet ein spezielles System, welches eher selten vorkommt. Hier wirst du die meiste Zeit des Studiums mit Klausuren in Form von Gutachten verbringen. Informiere dich also rechtzeitig, wie deine Prüfung aussieht und nimm Hilfsangebote wie Tutorien wahr, wenn du unsicher bist und dich bestmöglich vorbereiten willst.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.