Du kannst dich bei den hohen Temperaturen nicht konzentrieren? Pointer erklärt, wie du beim Lernen einen kühlen Kopf behältst (Foto: Siniz Kim/Unsplash.com) Du kannst dich bei den hohen Temperaturen nicht konzentrieren? Pointer erklärt, wie du beim Lernen einen kühlen Kopf behältst (Foto: Siniz Kim/Unsplash.com)
Abkühlung bei warmen Temperaturen

Trotz Hitze einen kühlen Kopf zum Lernen behalten

Bei schönem Sommerwetter hat wohl niemand Lust, sich an den Schreibtisch zu setzen. Aber statt Schwimmbad, Eis essen und Urlaub stehen für Studierende auch in den warmen Monaten Prüfungen und Hausarbeiten an. Dir fällt es schwer, dich bei Hitze zu konzentrieren? Das ist ganz normal.

Wissenschaftler aus den USA haben im Jahr 2016 in einer Studie nachgewiesen, dass hohe Temperaturen tatsächlich unser Denkvermögen beeinträchtigen. Die Forscher ließen 44 Studierende während einer Hitzewelle Aufgaben bearbeiten. Ein Teil von ihnen wohnte in Wohnheimen mit Klimaanlage, die anderen in solchen ohne. Die Studenten, die keine Klimatisierung hatten, benötigten etwa 13 Prozent mehr Zeit für die Aufgaben als die andere Gruppe. Was kann man also tun, wenn man bei über 30 Grad am Schreibtisch sitzen muss? Pointer fünf Tipps, wie du beim Lernen einen kühlen Kopf behältst.

1. Eine angenehme Umgebung schaffen

Zunächst einmal gilt es, den Arbeitsplatz herzurichten: Ein kleiner Ventilator am Schreibtisch oder ein feuchtes Tuch, das du dir immer wieder in den Nacken legst, kann schon helfen. Auch beim Lüften gibt es einiges zu beachten: Lüfte bei sehr hohen Temperaturen nicht den ganzen Tag. Am besten machst du morgens das Fenster auf, wenn es noch kühl ist und lüftest danach immer wieder nur für kurze Zeit. Abends kannst du dann die Fenster wieder aufmachen. Eine andere Möglichkeit: Den Arbeitsplatz einfach in den Garten oder auf den Balkon verlegen. Dann solltest du dich allerdings für ein schattiges Plätzchen entscheiden.
 


2. Auf Multitasking verzichten

Wenn es dir ohnehin schon schwerfällt, dich zu konzentrieren, solltest du es langsamer angehen lassen und auf Multitasking verzichten. Priorisiere am besten deine Aufgaben. Wenn der Blick auf die Wetter-App verrät, dass es bald kühler wird, kannst du die weniger zeitkritischen Aufgaben verschieben, sofern das möglich ist. Mit einem realistischen Pensum kannst du auch bei Hitze produktiv sein.

3. Ausreichend trinken

Vergiss nicht, ausreichend zu trinken. Am besten greifst du zu Wasser oder ungesüßtem Tee. Diesen kannst du dir schon abends aufbrühen und dann über Nacht in den Kühlschrank stellen. So hast du am nächsten Tag schon zum Lernstart selbstgemachten Eistee. Auf Eiswürfel im Getränk kannst du übrigens getrost verzichten. Eiskalte Getränke muss der Körper nämlich erst auf seine normale Temperatur von circa 36,7 Grad aufheizen – dadurch schwitzt er gleich noch mehr.
 


4. Mittags etwas Leichtes essen

Zu Mittag ist im Sommer leichte Kost angesagt. Nährstoff- und wasserreiche Salate spenden zusätzliche Energie, während die Pizza vom Vortag dich eherbschlapp macht. Im spanischen Andalusien ist man extreme Hitze gewöhnt. Dort wird an heißen Tagen oft Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe, serviert. Ein Teller mit frisch aufgeschnittenem Obst ist bei heißem Wetter der perfekte Snack für zwischendurch.
 


5. Regelmäßig Pausen machen

Pausen fördern die Konzentration. Gerade an heißen Tagen solltest du nicht auf Gedeih und Verderb versuchen, "durchzupowern". Eine Auszeit draußen im Schatten oder ein kühles Fußbad spenden dir neue Kraft für den Rest des Tages. Wenn deine Arbeit für den Tag geschafft ist, solltest du dir schnellstmöglich Abkühlung im Park oder am See verschaffen. Nur wenn du dir etwas Entspannung von der Hitze gönnst, kannst du am nächsten Tag produktiv weiterarbeiten.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.