Auf dem Flohmarkt kannst du deinen alten Kram zu Geld machen. Pointer hat elf Verkaufstipps für dich (Foto: Donatella D’Anniballe/Unsplash.com) Auf dem Flohmarkt kannst du deinen alten Kram zu Geld machen. Pointer hat elf Verkaufstipps für dich (Foto: Donatella D’Anniballe/Unsplash.com)
Ausmisten und Geld verdienen

11 Tipps für deinen Flohmarkt-Verkauf

Hast du auf der Suche nach deinen Sommerklamotten auch festgestellt, dass dein Kleiderschrank aus allen Nähten platzt? Wenn du in dem Berg an T-Shirts, Hosen und Sneakern viele Teile entdeckt hast, die dir nicht mehr gefallen, ist es Zeit zum Ausmisten. Statt die aussortierten Teile im Container verschwinden zu lassen, kannst du anderen vielleicht noch eine Freude mit ihnen machen. Neben Online-Verkaufsplattformen wie "Ebay Kleinanzeigen" oder "Vinted" gibt es immer noch den guten alten Flohmarkt. Im Sommer tummeln sich hier viel potenzielle Käufer. Pointer hat elf Tipps für deinen Flohmarkt-Verkauf zusammengestellt.

1. Nicht alleine losziehen

Alleine macht es wenig Spaß, den ganzen Tag einen Stand zu betreuen. Wenn du Freunde, Geschwister oder Mitbewohner fragst, ob sie ebenfalls ihren Kram loswerden möchten, wird das Ganze sicherlich ein lustiger Tag. Außerdem kannst du dir so die Standgebühr mit jemandem teilen. Vielleicht findest du auch Freunde oder Verwandte, die dir ihre alten Schätze überlassen, weil sie keine Lust oder Zeit haben, sie selbst zu verkaufen.  


2. Saisonal und ausgewählt verkaufen

Im Sommer sind die wenigsten Menschen auf der Suche nach einer neuen Winterjacke. Deine Pullover kannst du besser im Herbst loswerden. Du musst also vor dem Flohmarkt nicht direkt die ganze Wohnung ausräumen. Nimm am besten nur so viel mit, dass du immer noch einen Überblick behältst.

3. Taschen anbieten

Ein unterschätzer Artikel auf dem Flohmarkt sind definitiv Taschen. Die Käufer müssen ihre gerade gekauften Sachen schließlich nach Hause transportieren. Wenn du selbst noch unzählige Einkaufstüten und alte Jutebeutel zu Hause hast, ist es eine gute Idee, diese direkt zum kleinen Preis zum Verkauf anzubieten.

4. Die richtige Ausrüstung zusammenstellen

Flohmarkt-Profis ist ihre Ausrüstung besonders wichtig: Zu den Must-haves gehört neben einem Verkauftstisch und Klappstühlen zum Beispiel ein Spiegel. So können potenzielle Käufer Artikel wie Jacken oder Mützen ausprobieren oder zumindest an den Körper halten. Außerdem nützlich ist eine Kleiderstange, auf der du deine Klamotten besser ausstellen kannst. Vergiss auch nicht, eine Kasse für deine Einnahmen mitzunehmen.
 


5. Den Wetterbericht beachten

Wenn du dich für den Flohmarkt anmeldest, kannst du noch nicht wissen, wie das Wetter an diesem Tag wird. Am Tag davor solltest du aber checken, ob du im Platzregen verkaufen wirst oder bei 30 Grad in der prallen Sonne. Dementsprechend solltest du packen und entweder den Regenmantel oder die Sonnenbrille mitbringen.
 


6. Wechselgeld nicht vergessen und Zahlung per App anbieten

Besonders wichtig beim Flohmarkt: das Wechselgeld. Versuche am besten schon in der Woche vor dem Markt, genügend Münzen und Fünf- und Zehn-Euro-Scheine zu sammeln. Du kannst an deinem Stand auch die Zahlung per Paypal anbieten. Am besten schreibst du dazu auf ein Schild in Sichthöhe deinen Nutzernamen, damit die Kunden schnell über die App das Geld schicken können.

7. Proviant mitnehmen

Wenn du einen ganzen Tag Verkaufen vor dir hast, solltest du den Proviant nicht vergessen. Sandwiches, ein Smoothie oder Salate sorgen dafür, dass du nicht vom Hunger überraschst wirst. Auf Flohmärkten gibt es zwar normalerweise ein paar Essensstände – aber du willst dein hart verdientes Geld doch nicht direkt wieder ausgeben, oder?

8. Früh da sein

Ein Flohmarkt ist nichts für Langschläfer. Die meisten Märkte öffnen ihre Tore bereits früh am Morgen. Am besten packst du deine Sachen schon am Vortag ordentlich zusammen und belädst das Auto am Abend. Wer früher da ist, erhält in der Regel auch einen besseren Platz zugeteilt. So kommen mehr Kunden bei dir vorbei und du wirst mehr Sachen los.
 


9. Preisschilder vorbereiten

Auch, wenn du das Handeln liebst: Bereite am besten Preisschilder für die verschiedenen Artikel vor. Dadurch kannst du schon einmal grob überlegen, wie viel Geld du gerne einnehmen würdest, und die Kunden haben einen Anhaltspunkt. Auf dieser Basis könnt ihr dann verhandeln. Eine gute Idee ist auch eine "Ein-Euro-Wühlkiste", in der du kleine Artikel platzierst. Das weckt das Interesse der Käufer und lässt sie schneller zuschlagen. Auch Paketpreise, zum Beispiel für Buch- oder Videospielreihen, kommen gut an.
 


10. Mit Musik Kunden anlocken

Um die Stimmung der Besucher zu lockern und sich von anderen Ständen abzuheben, kann eine kleine Musik-Box helfen. Mit dem 80er-Mix oder der Gute-Laune-Playlist lockst du sicherlich einige Kunden an. Ganz wichtig dabei: Powerbank nicht vergessen.

11. Den Stand ansprechend gestalten

Dass dein Stand ansprechend gestaltet ist, ist ebenfalls ein sehr wichtiger Aspekt. Wenn du mit verschiedenen Höhen arbeitest kannst du sicherstellen, dass alle Teile sichtbar sind: Schuhe lassen sich zum Beispiel nach unten auf eine Decke stellen, auf eine Bank dahinter deine Bücher, auf dem Verkaufstiisch dann kleinere Teile, und die Klamotten hängst du auf eine Kleiderstange an der Seite. Während des Tages solltest du außerdem darauf achten, dass die Ware ordentlich platziert ist und immer mal wieder aufräumen. Niemand hat Lust, in einem riesigen Berg Sachen zu wühlen. Ein weiterer Trick: Einen Eyecatcher am Stand platzieren. Das kann ein auffälliges Kuscheltier oder das "Ich spare für den Urlaub"-Schild sein.  

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.