Die Küche ist oft die Zentrale des WG-Lebens. Pointer hat Tipps, wie du sie kostengünstig und funktional einrichtest (Foto: Annie Spratt/Unsplash.com) Die Küche ist oft die Zentrale des WG-Lebens. Pointer hat Tipps, wie du sie kostengünstig und funktional einrichtest (Foto: Annie Spratt/Unsplash.com)
Spar-Tipps

Günstige Küche für die WG zusammenstellen

Schon eine bezahlbare Wohnung zu finden, gestaltet sich mit einem Studenten-Budget oft schwierig. Ist der Mietvertrag dann unterschrieben, muss das neue Zuhause dann noch ausgestattet werden. Besonders die Küchenplanung kann ganz schön ins Geld gehen: Schränke, Elektrogeräte und Ausstattung sind nicht billig. Pointer hat Spar-Tipps für deine WG-Küche.

Die Küche übernehmen

Häufig bieten die Vormieter einer Wohnung ihre Küche gegen eine Abschlagszahlung zum Verkauf an. Das ist zwar die unkomplizierteste Variante, aber nicht immer die kostengünstigste. Wenn du dich für diesen Weg entscheidest, solltest du die Küche bei der Besichtigung genau unter die Lupe nehmen und dir Fotos von etwaigen Mängeln zeigen lassen. Es wäre ja ärgerlich, wenn du viel Geld für kaputte Schränke und Küchengeräte ausgeben würdest. Recherchiere außerdem den ursprünglichen Preis der Ausstattung. Ist die Küche in einem sehr guten Zustand und zu einem angemessenen Preis zu haben, lohnt es sich, in die Übernahme zu investieren. So kannst du sie außerdem an den nächsten Mieter weiterverkaufen, ohne allzu viel Verlust zu machen. Lass dich hier aber auf keinen Fall zu etwas zwingen, das du nicht willst.
 


Verkaufsportale nutzen

Wenn du die Küche aus deiner Wohnung nicht übernehmen kannst oder willst oder deine Küche ergänzen willst, bieten sich Online-Verkaufsportale wie Ebay Kleinanzeigen oder Shpock an. In der lokalen Zeitung gibt es zudem häufig Inserate. Ein Besuch auf dem Flohmarkt lohnt sich auch. Habe dabei aber auf jeden Fall die Maße deiner Küche parat, damit du beim Einbau keine bösen Überraschungen erlebst. Bei dieser Variante musst du dich außerdem darum kümmern, die Möbel und Geräte einzubauen. Hast du hier selbst keine Erfahrung, benötigst du Hilfe von Freunden oder einem Monteur, den du für den Einbau bezahlst.
 


Elektrogeräte kannst du auf den Verkaufsplattformen ebenfalls günstig finden, statt sie neu zu kaufen. Hier solltest du aber überlegen, was du wirklich brauchst. Es kann auf den ersten Blick verlockend wirken, sich jedes Gadget für das Kochen zuzulegen, aber vieles wirst du kaum benutzen. Zudem hat kaum eine WG den Platz für jede Menge spezialisierter Küchenutensilien. Vergleiche die Angebote außerdem mit den aktuellen Preisen im Elektrofachmarkt, bevor du zuschlägst.

Eine Küche selbst bauen

Wer seine gesamte Küche selbst bauen will, braucht eine ordentliche Portion handwerkliches Geschick. Der erste Schritt ist zudem die genaue Kalkulation der benötigten Materialen. Die Fahrten zum Baumarkt können auf Dauer teuer wären - und am Ende kostet deine DIY-Küche schnell mehr als die Version aus dem Geschäft. Du musst also Prioritäten setzen und genau nachrechnen, um zu sparen.
 


Küchenstudio statt Discounter

Der erste Weg beim Küchenkauf führt oft direkt zum nächsten Möbeldiscounter oder zu großen bekannten Einrichtungshäusern. Das ist nicht immer die günstigste Wahl: Vermeintlich teurere Küchenstudios haben den Vorteil, dass diese passgenaue Planungen vornehmen. So wird jeder Winkel der Küche sinnvoll genutzt. Ein professionelles Küchenstudio misst den Raum aus und plant eine Küche nach deinen Vorstellungen. Zudem kann man bei der Planung direkt das Budget angeben und ist damit kostentechnisch auf der sicheren Seite.
 


Selbst einbauen oder den Montage-Service nutzen?

Nach dem Kauf der Küche solltest du vorsichtig damit sein, gleich beim Montage-Service zuzuschlagen. Der vermeintlich günstige Aufbau der Küche kann oft ganz schön ins Geld gehen. Wenn man ein paar Freunde oder sogar Handwerker im Bekanntenkreis hat, kann man die Küche selbst aufbauen.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.