Umzug, BAföG, das erste Seminar: Pointer erklärt, was du vor dem Start an der Uni wissen solltest (Foto: Javier Trueba/Unsplash.com) Umzug, BAföG, das erste Seminar: Pointer erklärt, was du vor dem Start an der Uni wissen solltest (Foto: Javier Trueba/Unsplash.com)
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So startest du dein Studentenleben

Du hast gerade dein Abitur in der Tasche und freust dich schon auf das Studentenleben? Das ist klasse! Im Stress von Umzug, Einschreibung und Finanzen kann man aber schnell den Überblick verlieren und sich überfordert fühlen. Gleichzeitig hast du bestimmt schon von vielen gehört, dass die Studienzeit die beste Zeit des Lebens sein soll. Pointer erklärt, was du vor deinem Einstieg in den neuen Lebensabschnitt wissen solltest und wie der Studienstart gelingt.

Dein Zuhause

Mit dem Start dieses neuen Lebensabschnitts kommt oft die Suche nach einem neuen Zuhause. Dazu solltest du am besten direkt nach deiner Uni-Zusage festlegen, welche Wohnoptionen für dich infrage kommen. Willst du mit Freunden eine WG gründen oder in eine bestehende Wohngemeinschaft ziehen? Ist das Zimmer im Studentenwohnheim für dein Budget die beste Option? Oder brauchst du dein eigenes Reich? Diese Entscheidung solltest du insbesondere von deinen finanziellen Mitteln abhängig machen.

Für den Wohnheimplatz musst du dich beim Studierendenwerk deiner Hochschulstadt registrieren. Infos dazu findest du auf der Website des Deutschen Studentenwerks. Bei der Suche nach einer Wohngemeinschaft oder Wohnung bist du bei Plattformen wie "WG-gesucht" oder der WG-Börse von Pointer an der richtigen Adresse.
 


Bist du gerade in einen neuen Ort gezogen? Dann vergiss nicht, dem Einwohnermeldeamt einen Besuch abzustatten. Für die Anmeldung benötigst du deinen Personalausweis und die Einzugsbestätigung des Studentenwohnheims beziehungsweise die Wohnungsgeberbestätigung deines Vermieters. Einen Termin für die Ummeldung kannst du online vereinbaren.

Was kostet das Studentenleben?

Dass Studierende angeblich immer pleite sind, ist ein hartnäckiges Vorurteil. Das ist kein Wunder: Neben Miete und Lebensmitteln fallen nämlich auch jedes Semester wieder Beiträge oder Studiengebühren an. Zudem solltest du Kosten für Literatur, Arbeitsmaterial und Exkursionen einkalkulieren. Durch deinen Studierendenstatus kannst du in einigen Bereichen aber auch Geld sparen. Ganz wichtig dabei: Den Studierendenausweis nicht vergessen.
 


Abhängig von deiner finanziellen Situation, hast du möglicherweise Anspruch auf Hilfen: Das 1971 beschlossene Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) organisiert die staatliche Unterstützung bei der Bildung von Schülern und Studierenden. Du hast sicherlich schon davon gehört. Die Höhe der Forderung liegt monatlich bei bis zu 861 Euro. Weitere Infos und die Antragsformulare findest du auf der BAföG-Website.
 


Den richtigen Nebenjob finden

Selbst wenn du Unterstützungsleistungen wie BAföG erhältst, kannst du noch bis zu 450 Euro pro Monat dazuverdienen. So hoch ist nämlich der sogenannte Freibetrag für deinen Nebenverdienst. Wenn du bei deinem Job mehr verdienst, wird der übersteigende Teil von deinem BAföG abgezogen.

Am besten ist es immer, wenn man einen Job findet, der auch Spaß macht. Vielleicht hast ja bereits Erfahrung im Babysitting oder Nachhilfegeben und willst in diesen Bereichen weiter nebenbei arbeiten. Wenn du auf der Suche nach einer Stelle bist, die zu deinen Studieninhalten passt, ist die Arbeit als Werkstudent oder studentische Hilfskraft etwas für dich. Schau dich doch einmal bei Unternehmen in deinem Bereich um. Auf der Internetseite der Firmen stehen oft Stellenangebote oder du fragst einfach direkt telefonisch nach. Viele Studiengänge haben zudem E-Mail-Verteiler mit Job-Angeboten für Studis.
 


Mit der WOOP-Methode kommst du ans Ziel

Das klingt alles nach viel Stress – und vielleicht hast du sogar Angst, das Ganze nicht hinzukriegen. Dann brauchst du einen Schlachtplan: Mit der sogenannten WOOP-Methode erreichst du deine Ziele. "WOOP" steht für "Wish" (Wunsch), "Outcome" (Ergebnis), "Obstacle" (Hindernis) und Plan. Wie du diese Strategie in die Tat umsetzt und so einen Punkt nach dem anderen von der Studi-To-do-Liste abhakst, erfährst du hier.
 


Freunde finden und Netzwerke pflegen

Neben den anstrengenden Aspekten gibt es im Unileben auch sehr viel schöne Seiten. An vielen Unis und Hochschulen findet zu Semesterbeginn eine sogenannte Ersti-Woche statt. Die neuen Studierenden haben dort die Möglichkeit, sich bei verschiedenen Aktionen zu treffen. Auf diesem Wege knüpfen sie erste Kontakte und legen den Grundstein für ein gutes Netzwerk.

Vernetzt zu sein, ist im Studium sehr wichtig: Von Höhersemestrigen kannst du dir Zusammenfassungen besorgen und sie zu ihren Erfahrungen in Seminaren und bei Dozenten befragen. Solche Hilfen sind besonders in der Prüfungszeit Gold wert. Erkundige dich außerdem, ob es für deinen Studiengang eine Facebook-Gruppe oder Ähnliches gibt. So bleibst du immer auf dem Laufenden und erfährst frühzeitig, wenn eine Lehrveranstaltung abgesagt wird oder andere wichtige News die Runde machen. Und wer weiß: Vielleicht begleiten dich die Menschen, die du jetzt kennenlernst, als Freunde bis zu deinem Studienabschluss - oder sogar dein Leben lang.
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.