Die Semestervorbereitung muss dir nicht viel deiner kostbaren vorlesungsfreien Zeit rauben. Pointer verrät, wie du die Wiederholung effektiv angehst  (Foto: Lucrezia Carnelos/Unsplash.com) Die Semestervorbereitung muss dir nicht viel deiner kostbaren vorlesungsfreien Zeit rauben. Pointer verrät, wie du die Wiederholung effektiv angehst (Foto: Lucrezia Carnelos/Unsplash.com)
Vor dem Uni-Start

Tipps und Tricks für die Semester­vorbereitung

Semestervorbereitung – das klingt nach Stress und Zeitaufwand. Dabei sind doch noch Ferien! Zum Glück geht das Ganze schnell, wenn du es klug anstellst. Genau wie beim Fitnesstraining kannst du die Semestervorbereitung nämlich als eine Art "Warm-up" berachten: für den nächsten Abschnitt deines Studiums. Denn wer kontinuierlich am Ball bleibt, hat vor der nächsten wichtigen Prüfung nicht mehr viel zu wiederholen. Pointer erklärt, was du bei der Semestervorbereitung beachten solltest.

1. Rückblick auf das letzte Semester

Im ersten Teil der Vorbereitung schaust du zurück aufs letzte Semester. Analysiere, welche Methoden damals gut funktioniert haben, welche Inhalte dir besonders schwer fielen und wo Verbesserungsbedarf besteht. Beschränke dich dabei nicht auf die Vorlesungungsfolien und Fachliteratur, sondern prüfe auch deine eigenen Lern-Hilfsmittel wie Karteikarten und schaue dir deine Referate an. Überlege außerdem, wie du dich im kommenden Semester organisieren willst: Wenn du zum Beispiel regelmäßig Probleme mit deiner "Zettelwirtschaft" hattest, kannst du überlegen, deine Studieninhalte im nächsten Semester digital am Computer zu verwalten.
 


2. Zusammenfassung für die neuen Seminare

Der zweite Teil deiner Vorbereitung sollte aus der Aufarbeitung der relevanten Studienunterlagen bestehen. Vorlesungsfächer, die sich nach der vorlesungsfreien Zeit fortsetzen, solltest du zumindest grob zusammenfassen und sicherstellen, dass du die entsprechenden Unterlagen für etwaige Prüfungen sofort parat hättest. Für die neu beginnenden Fächer überprüfe, ob du Fachbücher und Lektüren schon besitzt oder noch ausleihen oder anschaffen musst. Besonders hilfreich ist hier das Modulhandbuch. Hier kannst du zudem nachschauen, wie hoch der Arbeitsaufwand für die Veranstaltung ist, wie viele Leistungspunkte es gibt und was für eine Prüfungsform ansteht.
 


3. Mit der Lerngruppe verbinden

Semestervorbereitung heißt auch: Es ist an der Zeit, sich wieder mit den Kommilitonen auszutauschen. Vielleicht hast du bereits eine Lerngruppe aus dem letzten Semester, die wieder zusammenfinden kann, um den nächsten Abschnitt gemeinsam zu meistern. Wenn du nicht der Lerngruppentyp bist und lieber für dich alleine arbeiten willst, solltest du dir trotzdem ein Netzwerk suchen, mit dem du Fragen zum Stoff oder zur Prüfungsvorbereitung austauschen kannst.
 


4. Termine und Fristen checken

Sind die Schritte eins bis drei abgeschlossen, kannst du die ersten Wochen nach der vorlesungsfreien Zeit grob planen: Nutze die Gelegenheit, um alle bereits bekannten Termine in den Semesterplan einzutragen. Notiere dir im Stundenplan ebenso, welche Module du in diesem Semester absolvieren willst und welche Vorlesungen, Übungen und Seminare dazugehören. Pflichtveranstaltungen solltest du dabei deutlich kennzeichnen.

Sieh dir auch an, ob einige Veranstaltungen als Block gehalten werden oder etwa ein Auslandssemester oder Praktikum beinhalten, damit du den Mehraufwand berücksichtigen kannst und eventuelle Bewerbungsfristen nicht versäumst. Außerdem wichtig: Wenn du einen Nebenjob hast, solltest du auch diesen eintragen oder deinem Arbeitgeber Bescheid geben, wie du im kommenden Semester verfügbar bist. Wie du Selbstmanagement lernst und deine Zeit im Griff behältst, liest du hier.
 


5. Auszeiten einplanen

Neben all den Pflichten und Prüfungsstress solltest du nicht vergessen, ausreichend Auszeiten einzuplanen. Kein Mensch schafft es, pausenlos zu lernen. Früher oder später geht der Spaß verloren und irgendwann spiegelt sich das auch in den Noten wider. Gönn dir also regelmäßig eine Pause vom Unistress.
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.