Ein Studienziel zu erreichen, fühlt sich einfach klasse an. Pointer verrät dir, wie es klappt (Foto: Bruce Mars/Unsplash.com) Ein Studienziel zu erreichen, fühlt sich einfach klasse an. Pointer verrät dir, wie es klappt (Foto: Bruce Mars/Unsplash.com)
Studieren mit Plan

So erreichst du deine Ziele im Studium

Vor lauter Abgaben, Prüfungsterminen und Hausarbeitstress geschieht es leicht, dass man seine Ziele fürs Studium aus den Augen verliert. Dabei bist du doch hochmotiviert gestartet! Um dich im Uni-Alltag immer wieder daran zu erinnern, worauf du eigentlich hinarbeitest und wie du die nächsten Hürden nimmst, gibt es ein paar Tricks. Pointer erklärt, wie du deine Ziele im Studium erreichst, ohne dich zusätzlich zu stressen.

1. Denke smart

Die Basis eines guten Plans bildet die Klärung deiner Ziele. Du musst als erstes wissen, warum du etwas tust und was du überhaupt erreichen willst. Um ein Ziel festzulegen, bedarf es zunächst einer Standortbestimmung. Die Prüfung, was man erreichen will und was tatsächlich zu realisieren ist, sind enorm wichtig: Kann ich meine Wünsche mit den mir gegebenen Mitteln erreichen? Wenn nicht, was brauche ich noch? Aus diesem Plausibilitätscheck leiten sich die Ziele letztendlich ab.

Die Antworten auf diese Fragen kannst du als eine Art Wegbeschreibung zum nächsten Etappenziel nutzen. Was an deinem Studium kannst du gut und was macht dir Spaß? Diese Fächer oder Tätigkeiten bringen dich in den "Flow" und sorgen dafür, dass du motiviert bleibst. Dann solltest du herausfinden, welche Gewohnheiten und Eigenschaften dich in Bezug auf deine Ziele am meisten voranbringen. Musst du noch trainieren, geduldiger zu werden oder besser Präsentationen zu halten, weil das später in deinem Job relevant wird? Dann solltest du dich auf jeden Fall in Zukunft mehr auf diese Bereiche konzentrieren. Was steht dir noch im Weg? Mögliche Stolperfallen zu erkennen ist bei der Planung deines weiteren Studiums enorm hilfreich.
 


2. Trainiere deine Flexibilität

So wie viele Wege nach Rom führen, gibt es immer auch mehrere Wege, dein Ziel zu erreichen. Es ist daher wichtig, flexibel zu bleiben und sich nicht starr am Plan aus dem ersten Schritt festzuhalten. Wenn es mit dem Praktikum in der Wunsch-Branche nicht klappt, ist es Zeit umzudisponieren anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Gleichzeitig solltest du neuen Chancen gegenüber offen sein, die dir im ersten Moment vielleicht Angst machen. Entscheidend dabei ist, das "große Ganze" nicht aus den Augen zu verlieren. Gerade im Studium ist der Weg oft das Ziel: Du willst dir ja Kompetenzen aneignen und nicht nur von einer Prüfung zur nächsten hecheln.
 


3. Aufschreiben, aufhängen, ansehen

Wusstest du, dass wir den Großteil der Informationen über unsere Umwelt mit unseren Augen aufnehmen? Die Augen gelten als das wichtigste Sinnesorgan des Menschen. Darum sind Visualisierungstechniken wie Vision Boards auch so beliebt. Vision Boards sind eine Möglichkeit, deine Ziele, Träume oder die Inhalte der nächsten wichtigen Klausur durch Bilder, Zitate, Checklisten und andere inspirierende Motive in einer Collage zusammenzustellen und so zu visualisieren.

Das Erstellen eines Vision Boards nimmt einige Zeit in Anspruch. Die Mühe soll sich lohnen: Platziere deine Arbeit an einem Ort, an dem du jeden Tag vorbeikommst – neben deinem Bett, in der Küche oder beim Spiegel im Flur. So hast du deine Ziele stets im Blick.
 


4. Motiviere dich mit der WOOP-Methode

Wer mit dem Vision Board alleine noch nicht konkret weiß, wie er die Ziele denn jetzt in die Tat umsetzen soll, kann die Sache strategisch mit der WOOP-Methode angehen. Die Abkürzung "WOOP" kommt aus dem Englischen und steht für "Wish" (Wunsch), "Outcome" (Ergebnis), "Obstacle" (Hindernis) und "Plan". In den vier verschiedenen Schritten stellst du ein Konzept auf, indem du aufschreibst, was du dir wünscht und dir überlegst, was dich am Erreichen deiner Ziele hindern könnte. Wie du diese Strategie in die Tat umsetzt, erfährst du hier.
 


5. Dokumentiere deinen Fortschritt

Deine Motivation bleibt leichter erhalten, wenn du dir zwischendurch auch mal auf die Schulter klopfst, statt immer nur von Projekt zu Projekt und Abgabe zu Abgabe zu sprinten. Daher ist es wichtig, Etappenziele zu würdigen und Pausen einzulegen. Mit einem "Progress-O-Meter" kannst du die einzelnen Schritte einer Aufgabe visualisieren. So siehst du, wie viel du schon geschafft hast. Bei einer Hausarbeit wären das zum Beispiel "Themenfindung", "Literaturrecherche", "Aufbau und Gliederung", das kapitelweise Verfassen des Textes und am Ende das Korrekturlesen. Mit dieser kleinschnittigen Aufteilung bleibst du dran und erreichst Stück für Stück sicher dein Ziel.
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.