Ein neues Semester ist immer auch ein Neustart. Pointer erklärt, wie du alte Gewohnheiten ablegst und eine produktive Routine findest (Foto: Estee Janssens/Unsplash.com) Ein neues Semester ist immer auch ein Neustart. Pointer erklärt, wie du alte Gewohnheiten ablegst und eine produktive Routine findest (Foto: Estee Janssens/Unsplash.com)
Produktiver Neustart

So wird im nächsten Semester alles anders

Es ist nicht einfach, alte Gewohnheiten abzulegen. Wenn Prokrastination, fehlende Motivation oder schlechtes Zeitmanagement dein letztes Semester erschwert haben, ist es aber höchste Zeit, deine Routine zu hinterfragen. Nur so kann im nächsten Semester wirklich alles anders werden, und deine Ziele bleiben nicht leere Vorsätze. Ein neues Semester ist immer auch ein Neustart – und diese neue Chance kann so einiges verbessern und erleichtern. Pointer hat Tipps für den mentalen Reset vor dem nächsten Studienabschnitt.
 


Mache die Vorbereitung zur Priorität

Vor Beginn des Semesters schon mal in Erfahrung bringen, was du für welches Seminar brauchst oder schon vorbereiten kannst, nimmt den ersten Wochen viel Stresspotential. Vor allem in Studiengängen, in denen viel gelesen werden muss, kann das Lesen die freie Zeit in den Semesterferien gut füllen. Mit dieser Methode sparst du während des Semesters kostbare Stunden ein, die du für die Nachbereitung der Seminare nutzen kannst.
 


Akzeptiere deinen persönlichen Rhythmus

Zu einer produktiven Routine gehört, dass du herausfindest, wann, wie und wo du am besten arbeitest. Nicht jeder ist direkt um halb acht morgens fit und sitzt am Schreibtisch. Das ist okay. Nur solltest du die Phasen auch wirklich nutzen, in denen du dich gut konzentrieren kannst. Lernst du morgens noch vor dem Frühstück am besten? Oder eher nach einem ausgiebigen Abendessen oder einem kurzen Mittagsschlaf? Am Schreibtisch in deinem Zimmer oder doch lieber am Küchentisch in der WG? Die richtige Umgebung kann dir helfen, dein Pensum zu schaffen. Wer seinen persönlichen Rhythmus kennt und akzeptiert, kann sich im Alltag besser "Lerninseln" schaffen und muss nicht die Nacht vor der Prüfung durchlernen.




Wenn du beim Lernen alleine schnell abgelenkt bist, ist eine Lerngruppe eine gute Lösung. Unter deinen Kommilitonen findest du sicherlich jemanden, dem es ähnlich geht. Alternativ kann auch das Internet helfen: Bei sogenannten "Study with me"-Videos auf YouTube schaust du einer anderen Person beim Lernen zu und schaffst dadurch eine produktive Atmosphäre. Hier findest du vier Kanäle, die dir beim Lernen helfen. Wenn du dir diese Tools zurechtgelegt hast, fühlst du dich schon mal besser für das neue Semester gewappnet.
 


Vergiss auch nicht, Pausen zu machen. Nur wer sich entspannen kann, bleibt langfristig leistungsfähig und gesund. Mit TK Smart Relax kannst du eine Auszeit vom Studienstress nehmen. Mit dem Programm für Alexa und Google Assistant holst du dir Meditationen, Achtsamkeitstrainings und Entspannungsübungen bequem nach Hause.

Finde einen Nebenjob, der dich begeistert

Der Grund für das Motivationstief des letzten Semesters liegt unter Umständen gar nicht an deinem Studienfach oder den Lehrveranstaltungen: Auch das, was du neben der Uni zu tun hast, spielt schließlich eine Rolle. Auch bei deinem Nebenjob verbringst du einen beträchtlichen Anteil deiner Zeit. Bist du zufrieden mit deiner Stelle oder lohnt es sich vielleicht, sich nach etwas anderem umzuschauen? Viele Universitäten haben eigene Seiten mit Jobangeboten, die stetig aktualisiert werden. Auch über den E-Mail-Verteiler und die Social-Media-Profile der einzelnen Studiengänge gibt es immer wieder Ausschreibungen. Sei offen für neue Herausforderungen und bewirb dich!
 


Such dir eine neue Sportart

Ein möglicher Ausgleich zum stressigen Alltag an der Uni und beim Job ist Bewegung. Das Fitnessstudio hat dich schon immer gelangweilt und auch Home-Workouts sind nichts für dich? Suche dir stattdessen Sportarten, die ungewöhnlich sind und dich neugierig machen. Als Hilfe kannst du das Sportprogramm deiner Uni hinzuziehen oder dich vor Ort nach günstigen Kursen umsehen. Noch besser: Such dir für die Motivation einen Workout-Buddy. Zusammen machen Stand-up-Paddling, Hula-Hoop oder Yoga gleich noch mehr Spaß.
 


Engagiere dich

Als Student investiert man einen Großteils seiner Zeit ins Lernen, Jobben und Freundetreffen. Dich stärker in die Gemeinschaft einzubringen, kann dich ebenfalls erfüllen – auch wenn du damit nicht deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst. Die einfachste Art, sich zu engagieren, bietet sich an der Uni: Sei es in der Fachschaft, als Mentor für Erstis oder internationale Studierende. Abseits vom Campus kannst du dich ebenso für etwas einsetzen, das dich interessiert. Wem der Klimaschutz wichtig ist, kann sich zum Beispiel den "Students For Future" anschließen.
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.