Bevor du dein ganzes Geld für Bücher und Schreibwaren ausgibst, solltest du gründlich nachdenken. Pointer verrät, was du wirklich an der Uni brauchst (Foto: Element5 Digital/Unsplash.com) Bevor du dein ganzes Geld für Bücher und Schreibwaren ausgibst, solltest du gründlich nachdenken. Pointer verrät, was du wirklich an der Uni brauchst (Foto: Element5 Digital/Unsplash.com)
Semesterstart

Ersti-Ausrüstung: Was du wirklich an der Uni brauchst

Als Erstsemester an die Uni – das ist ganz schön aufregend. Du kannst es wahrscheinlich gar nicht erwarten, deine Tasche zu packen und in den Hörsaal zu stürmen. Zu einer guten Vorbereitung auf das erste Semester gehört die richtige Ausrüstung für das Studentenleben. Pointer verrät, was dir im ersten Semester an der Uni auf keinen Fall fehlen darf - und auf was du getrost verzichten kannst.

Studierendenausweis im Portemonnaie

Ohne ihn solltest du in Zukunft nicht mehr das Haus verlassen: Dein Studierendenausweis hat an vielen Unis gleich mehrere Funktionen und ist Semesterticket, Bibliotheksausweis und Mensa-Karte in einem. Außerdem findest du darauf deine Matrikelnummer, die du für Log-ins und Prüfungen brauchst. Am besten ist die Karte also in einem prominenten Slot in deinem Portemonnaie aufgehoben. Übrigens: Dein Studentenausweis sichert dir auch in der Freizeit Rabatte. Du kannst zum Beispiel im Museum, Kino oder beim Online-Shopping sparen.
 


Laptop oder Tablet?

Jede Studentin und jeder Student braucht einen Laptop. Bei der riesigen Auswahl an verschiedenen Modellen ist es allerdings schwierig, dabei die richtige Wahl zu treffen. Muss es ein MacBook sein oder tut es auch ein günstigeres Modell? Wie groß sollte das Display sein? Oder kommst du am besten mit einem Tablet klar? Zu Laptop und Tablet gibt es zudem eine ganze Menge Zubehör, das bei Instagram und Co. angepriesen wird. Hier musst du Prioritäten setzen, wenn du nicht direkt ein kleines Vermögen ausgeben willst.

Unverzichtbar ist allerdings genügend Speicherplatz. Hier kannst du dich auch mit einer externen Festplatte behelfen. Wenn du zu Hause am Schreibtisch mit dem Laptop arbeitest oder Online-Vorlesungen besuchst, kann es sich ebenfalls lohnen, in einen Laptop-Ständer oder einen externen Monitor zu investieren. Damit verbessert sich deine Sitzposition und du bekommst nicht so schnell Rückenschmerzen. Am besten analysierst du aber erst einmal dein Lernverhalten, bevor du die zusätzlichen Gadgets kaufst.




Dein neuer bester Freund: der Semesterplaner

An der Uni musst du viele Dinge im Kopf behalten: den Abgabetermin der Hausarbeit, die Frist für die Prüfungsanmeldung, das Datum der Klausur oder die Geburtstage deiner neuen Freunde. Hier wird dein Terminkalender zu einem wichtigen Tool, damit du dir nicht alles merken musst. Ob ganz klassisch in Buch-Form oder digital auf dem Handy: Die richtige Planung verhindert Stress.
 


Block, Stift und Textmarker

Studien haben mittlerweile mehrfach bewiesen, dass das Mitschreiben per Hand das Gedächtnis fördert und das Lernen erleichtern kann. Trotz Laptop im Gepäck solltest du also immer noch die "Old School"-Ausrüstung aus der Schule mitnehmen. Dazu gehören ein College-Block, Kugelschreiber, Bleistift und ein paar Textmarker in verschiedenen Farben. Am besten probierst du aus, welche Methode für dich funktioniert. Wer lieber in den Vorlesungen mit dem Laptop mitschreibt, kann später eine handschriftliche Zusammenfassung erstellen.
 


Kopfhörer fürs Lernen

Mit Kopfhörern kannst du nicht nur auf dem Weg zur Uni Podcasts hören oder zuhause deine WG-Mitbewohner ausblenden: Du brauchst sie zum Beispiel auch, um in der Bibliothek deine Ruhe zu haben. Denn es gibt wirklich laute Studierende, die permanent mit irgendetwas rascheln und damit alle um sich herum ablenken. Wenn dich das schnell aus dem Konzept bringt, solltest du dir Kopfhörer in die Bib mitnehmen. Du kannst beim Schreiben deiner Hausarbeit oder beim Lernen leise Musik hören oder ein "Study with me"-Video anmachen, um dich zu motivieren. Natürlich sollte die Lautstärke deiner Musik angemessen sein, sonst störst du am Ende die anderen.
 


Ladekabel nicht vergessen!

Falls du einen langen Unitag vor dir hast, nimm ein Ladekabel mit, denn ohne Smartphone und Laptop bist du aufgeschmissen. Außerdem kannst du so den Kommilitonen eine Freude machen, die ihres vergessen haben. Am besten packst du das Kabel morgens nach dem Laden direkt in die Tasche. Wenn in manchem deiner Seminarräume Steckdosen Mangelware sind, lohnt sich auch eine Powerbank.
 


Kaffeebecher und Brotdose einstecken

Für einen anstrengenden Tag brauchst du genug Verpflegung. Sich jeden Tag ein belegtes Brötchen vom Bäcker zu kaufen, ist mit der Zeit außerdem zu teuer. Überleg lieber, ein wenig Geld in einen eigenen Becher, eine große Brotdose und eine Wasserflasche zu investieren, wenn du an die Uni musst. Wer seinen Kaffeebecher schon zu Hause füllt, läuft auch nicht Gefahr, zu spät zum morgendlichen Seminar zu kommen, weil er zu lange in der Schlange beim Kiosk stand.
 


Der richtige Rucksack

Diese ganzen Sachen musst du natürlich verstauen. Die richtige Tasche für die Uni ist entscheidend. Dabei geht es nicht nur darum, das schönste Modell auszusuchen: Du solltest besonders darauf achten, dass deine Tasche stabil, aber nicht zu schwer ist. Denn wenn dort dein Laptop, etwas zu trinken und eventuell Literatur Platz finden müssen, summieren sich die Kilos. Das schwere Tragen kann ganz schön ins Kreuz gehen und schnell zu Verspannungen führen. Ein Rucksack ist eine gute Alternative, denn dann kann sich das Gewicht auf deinen Schultern besser verteilen.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.