Der Tag der Klausur ist da: Jetzt noch lernen oder lieber entspannen? Pointer weiß Rat (Foto: Siora Photography/Unsplash.com) Der Tag der Klausur ist da: Jetzt noch lernen oder lieber entspannen? Pointer weiß Rat (Foto: Siora Photography/Unsplash.com)
Prüfungsvorbereitung

Tag der Klausur: Das solltest du beachten

Der Tag der Klausur ist immer mit Aufregung verbunden: Habe ich genug gelernt? Wie wird die Klausur aussehen? Werde ich in der vorgegebenen Zeit fertig? Um diesen Sorgen zu begegnen ist es wichtig, eine Routine zu entwickeln, die dich durch die Anspannung des Tages leitet. In stressigen Situationen auf Gewohnheiten zurückzugreifen, bringt Ruhe in den Ablauf. Im Gegensatz zu akuter Prüfungsangst ist die Anspannung am Prüfungstag in den meisten Fällen gar nichts Schlechtes. Sie hilft dir vielmehr dabei, dich auf die bevorstehende Herausforderung einzustellen. Pointer hat sieben Tipps, wie du den Tag der Klausur meisterst.

1. Starte ruhig in den Tag

Du solltest darauf achten, am Tag vor der Klausur genug zu schlafen. Wer in der Prüfung müde ist, kann sich schließlich nicht gut konzentrieren und dadurch sogar Fragen falsch verstehen oder übersehen. Stelle sicher, dass du früh genug aufstehst, damit du morgens genug Zeit zu hast und nicht hetzen musst. Auch ein reichhaltiges Frühstück ist eine gute Idee. Gib dir aber auch nicht zu viel "Extra-Zeit", in der du dich in irgendwelche Sorgen oder Fragen hineinsteigern könntest.
 


2. Lass dich nicht von deinen Kommilitonen verrückt machen

Am Tag der Klausur solltest du dich möglichst von deinen Kommilitonen fernhalten – zumindest von den besonders nervösen. Ob jemand nun eine halbe Stunde mehr oder weniger gelernt oder noch ein Kapitel weiter gelesen hat als du, ist am Prüfungstag nicht entscheidend. Jetzt zählt, dass du dich nicht aus dem Konzept bringen lässt und die Klausur so erfolgreich wie möglich hinter dich bringst. Genauso wichtig ist es, dass du nicht derjenige bist, der die anderen mit seinen ständigen Nachfragen per WhatsApp und Sorgen kurz vor der Prüfung nervös macht. Konzentriere dich am besten auf dich selbst und das, was du gelernt hast.
 


3. Lerne keine neuen Inhalte mehr

Du hast bestimmt schon oft den Rat gehört, dass man am Tag der Prüfung am besten gar nichts mehr lernen sollte. An der Uni gibt es allerdings oft so viel Stoff zu wiederholen, dass vielen Studis gar nichts anderes übrig bleibt, als quasi bis zur letzten Minute zu pauken. Am Tag der Prüfung solltest du trotzdem keine neuen Inhalte mehr lernen, sondern nur das Gelernte wiederholen, um dich sicherer zu fühlen.
 


4. Stelle sicher, dass du alles dabei hast

Bevor du losgehst, solltest du überprüfen, dass du alles Wichtige dabei hast, was du für die Klausur brauchst. Vergessen sollte man auf keinen Fall den Studierenden- und den Personalausweis, das Schreibzeug und die Hilfsmittel, die in deinem Studiengang bei der Klausur zugelassen sind, zum Beispiel einen Taschenrechner. Außerdem wichtig: Genug zu trinken und ein Snack. Im Idealfall legst du alles schon am Vortag parat, damit du am Prüfungstag weniger Stress hast.

5. Sei rechtzeitig am Prüfungsort

Mache dich frühzeitig auf den Weg zum Prüfungsort. Dein Prüfungstag sollte so entspannt wie möglich ablaufen, und es ist im Zweifelsfall besser, eine Stunde früher da zu sein, als einen Zug verpasst zu haben oder in einem Stau hängen zu bleiben und dann zu spät zu kommen. Nimm dir für die Wartezeit aber eine Ablenkung mit: Du kannst zum Beispiel einen Podcast hören oder ein Buch lesen, das nichts mit der Prüfung zu tun hat, oder dir beim einem Spaziergang die Beine vertreten.
 


6. Bei der Prüfung: Gehe systematisch vor

Gehe die Prüfung mit System an. Stelle zuerst sicher, dass du alle Unterlagen erhalten hast. Fülle die wichtigsten Angaben wie Namen und Matrikelnummer aus und arbeite dich dann systematisch vor. Auch wenn du bereits Fragen entdeckst, die du nicht beantworten kannst, solltest du erst einmal Ruhe bewahren und andere Aspekte bearbeiten. Wer direkt die Flinte ins Korn wirft, tut sich keinen Gefallen.

7. Nach der Klausur: Prüfungsprotokoll erstellen

Es klingt vielleicht kontraproduktiv, sich direkt nach der Prüfung weiter mit dem Lernstoff zu beschäftigen, aber ein Prüfungsprotokoll kann im Nachhinein sehr sinnvoll sein: Schreibe direkt nach der Prüfung auf, an welche Fragen du dich erinnerst und mit welchen Aufgaben du besondere Probleme hattest. Diese Informationen kannst du zum einen nutzen, falls du die Prüfung wiederholen musst. Zum anderen kannst du so direkt die Themenbereiche im Studium identifizieren, in denen du Nachholbedarf hast. Natürlich solltest du dir nun auch auf die Schulter klopfen, denn du hast die Prüfung hinter dich gebracht! Es ist sehr motivierend für die nächste Prüfung, dir vor Augen zu halten, dass du diese Herausforderung gemeistert hast.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.