Immer zu spät dran? Mittlerweile gibt es gute Smartphone-Apps, die dich beim Zeitmanagement unterstützen (Foto: Paul Hanaoka/Unsplash.com) Immer zu spät dran? Mittlerweile gibt es gute Smartphone-Apps, die dich beim Zeitmanagement unterstützen (Foto: Paul Hanaoka/Unsplash.com)
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Die besten Zeitmanagement-Apps

Du schaust auf die Uhr: Schon wieder ist eine Stunde vergangen! Wie kann das denn sein? Du warst doch nur kurz bei Instagram und Twitter unterwegs. Die Datei für deine Hausarbeit auf dem Laptop besteht noch immer nur aus einer leeren Seite. Eigentlich müsstest du jetzt auch schlafen gehen, um morgen beim Seminar nicht zu müde zu sein. Kommt dir diese Situation bekannt vor? Dann hast du vermutlich noch nicht das optimale Zeitmanagement in deinem Uni-Alltag. Mittlerweile gibt zum Glück zahlreiche Apps, die dich dabei unterstützen, deinen Tag sinnvoll zu planen. Pointer stellt dir fünf Anwendungen vor. Erfahre hier mehr darüber, wie du durch gutes Zeitmanagement Stress vermeidest.

1. "Flow"

Die sogenannte Pomodoro-Technik ist eine tolle Art, die Zeit, die man hat, so produktiv wie möglich zu nutzen. Zeitblöcke werden dabei in "Pomodori", also Abschnitte von 25 Minuten, eingeteilt. In einem solchen Abschnitt fokussierst du dich zu 100 Prozent und stellst alle Ablenkungen ab. Nach 25 Minuten machst du eine fünfminütige Pause und arbeitest dann weiter. Um dir diese effektive Technik zu erleichtern, gibt es "Flow". Du stellt einen Pomodoro-Block ein, arbeitest, wirst alarmiert, wenn der Block vorbei ist, und machst dann deine Pause.
 


2. "Rescue Time"

Die meiste Zeit verschwenden wir wohl im Internet. Die kostenlose Zeitmanagement-App "RescueTime" sagt dir, wo genau du dort deine Zeit verbringst und wie viele Minuten du täglich bei Instagram, Facebook, TikTok und Co. bist. Sie erstellt detaillierte Berichte zum Zeitaufwand für bestimmte Websites, ermöglicht die Erfassung von Leistungen und erledigten Aufgaben. Sie listet auch auf, wie viel Zeit du bei Zoom-Calls und E-Mails brauchst, damit du den Uni-Alltag besser planen kannst. Mit Hilfe der App kannst du leichter ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Produktivität und Entspannung halten.
 


3. "Trello"

Post-its an den Laptop zu kleben, war gestern: Mit "Trello" hast du auch digital den Überblick über deine Projekte - und zwar auf deiner virtuellen Pinnwand. Hier kannst du To-do-Listen erstellen, Termine planen und Dateien hochladen. Die Anwendung ist dabei sehr einfach und selbsterklärend aufgebaut. Sie ist vor allem für virtuelle Lerngruppen super: Es gibt keinen umständlichen Einstiegsprozess. Melde dich an, tritt einem Team bei und siehe sofort den Fortschritt aller Projekte deiner Gruppe.
 


4. "Pocket"

Wie oft unterbrichst du das Schreiben deiner Hausarbeit, um kurz einen interessanten Artikel zu lesen oder ein lustiges Video anzuschauen, das dir jemand geschickt hat? Wenn das deine Produktivität beeinträchtigt, kannst du "Pocket" ausprobieren. Diese Produktivitätsmanagement-App speichert solche Artikel für später, damit du erst einmal weiterarbeiten kannst. Sobald du mit der Arbeit fertig bist, kannst du die Inhalte dann aufrufen.
 


5. "Forest"

Was würdest du tun, wenn jedes Mal, wenn du dein Smartphone benutzt, ein Baum sterben würde? "Forest" setzt "Gamification" für ein effektives Zeitmanagement ein. Die App funktioniert wie ein Spiel und fordert dich dazu auf, das Smartphone nicht zu benutzen, damit in diesem Zeitraum ein virtueller Baum wachsen kann. Sobald du das Smartphone doch verwendest, stirbt der Baum. "Forest" verfolgt, wie lange du das Smartphone nicht nutzt, und ermutigt dich dazu, beim nächsten Mal eine noch längere Smartphonepause einzulegen. Als zusätzlichen Bonus können Nutzer virtuelle Münzen zur Pflanzung echter Bäume ausgeben. Wenn du produktiv bist, tust du also gleichzeitig etwas für die Umwelt.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.