Bestimmte Eigenschaften können dafür sorgen, dass dir das Studium irgendwann über den Kopf wächst. Pointer erklärt, welche das sind (Foto: Magnet Me/Unsplash.com) Bestimmte Eigenschaften können dafür sorgen, dass dir das Studium irgendwann über den Kopf wächst. Pointer erklärt, welche das sind (Foto: Magnet Me/Unsplash.com)
Ungeduld, Perfektionismus und Co.

Schlechte Eigenschaften, mit denen du im Studium scheiterst

Unter Studentinnen und Studenten gibt es die unterschiedlichsten Typen: Die einen erledigen ihre Aufgaben sofort. Die anderen schreiben bis zur letzten Minute an der Hausarbeit, geben aber rechtzeitig ab und bekommen die Bestnote. Manche Studis ziehen eine schriftliche einer mündlichen Prüfung vor, andere blühen beim Referat auf. Das ist völlig okay, besonders wenn man die eigenen Stärken und Schwächen kennt. Es gibt allerdings Eigenschaften, mit denen sich Studierende selbst ein Bein stellen. Pointer erklärt, welche das sind und wie du sie ablegen kannst.

Unreflektiertheit

Ein Studium dient dazu, in deinem Fach zum Experten zu werden und das Gelernte im späteren Berufsleben einzusetzen. Dazu gehört, den eigenen Wissensstand und die eigenen Leistungen kontinuierlich zu hinterfragen und sich Schwächen einzugestehen. Unreflektiertheit führt in diesem Kontext zum Beispiel dazu, dass du die Schuld für schlechte Noten oder negatives Feedback bei den anderen suchst, anstatt Verantwortung für dich selbst und deine Leistung zu übernehmen. Versuche in jeder Situation, auch andere Standpunkte und Blickwinkel zu berücksichtigen, und nicht stur auf deiner Position zu beharren.
 


Orientierungslosigkeit

Natürlich musst du zu Beginn des Studiums noch nicht wissen, wie du jede Sekunde deiner Zeit verbringst. Einen groben Überblick über seine Ziele zu haben und hin und wieder einen Blick in das Modulhandbuch zu werfen, ist allerdings sinnvoll. Anders als in der Schule musst du nämlich in vielen Fällen selbst deinen Stundenplan zusammenstellen, deine Wochenendseminare organisieren und daneben deine Hobbys unterbringen. Wie du mit einem besseren Selbstmanagement die Zeit wieder in den Griff bekommst und der Prokrastination den Kampf ansagst, erfährst du hier.
 


Arroganz

Sein Studienfach und seine Kompetenzen wertzuschätzen, ist grundsätzlich etwas Positives. Allerdings sollte das nicht in Arroganz umschlagen. Schließlich hast du noch viel zu lernen und wirst nicht für immer ein "Überflieger" bleiben. Auch wenn deine guten Leistungen dir gerade Recht geben: Bleib auf dem Boden der Tatschen. Nutze deine Kompetenz statt für das Angeben dafür, anderen zu helfen, denen die Studieninhalte noch schwer fallen.
 


Ungeduld

Ein Studium ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Seminar für Seminar und Credit-Point für Credit-Point arbeitest du auf den Abschluss hin. Auch wenn es sich manchmal so anfühlt, als kämest du keinen Schritt voran, solltest du nicht ungeduldig werden. Versuche stattdessen, die Zeit zu genießen und dir bewusst eine Auszeit zu nehmen, wenn du dich gefangen fühlst. In stressigen Phasen helfen dir vielleicht Achtsamkeit und Meditation, um dich wieder zu erden.
 


Neid

Es ist wenig sinnvoll, sich ständig mit anderen zu vergleichen und neidisch auf sie zu sein. Besonders wenn dein Gegenüber etwas anderes studiert als du oder an einem anderen Punkt in seinem Studium ist, kannst du die Situation dieser Person nicht mit deiner gleichsetzen. Frage deine Freunde und Kommilitoninnen, deren Produktivität und positive Ausstrahlung du bewunderst, doch lieber nach ihren Experten-Tipps für das Studium. Sie freuen sich sicher, dir zu helfen.
 


Perfektionismus

Bei dieser Eigenschaft fragst du dich vielleicht, was daran schlecht sein soll. Tatsächlich führt Perfektionismus aber nicht immer dazu, dass du die besten Leistungen abrufst. In vielen Fällen sorgen die zu hohen Erwartungen an dich selbst dafür, dass du dich stark unter Druck setzt und Aufgaben nicht zu Ende bringst. Mache dir bewusst, dass jeder mal Fehler macht. Gib dir in Zukunft mehr Raum, dich auszuprobieren, und komme bei der Arbeit rechtzeitig pragmatisch zum Ende, bevor du alles "zerdenkst". Mit der Zeit wirst du merken, dass du entspannter wirst.
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.