Wenn der Stress des Studiums dich belastet, brauchst du Wege, um die Gelassenheit zurückzugewinnen. Pointer hat fünf Tipps (Foto: Omid Armin/Unsplash.com) Wenn der Stress des Studiums dich belastet, brauchst du Wege, um die Gelassenheit zurückzugewinnen. Pointer hat fünf Tipps (Foto: Omid Armin/Unsplash.com)
5 Tipps

So findest du im Studium zu positiver Gelassenheit

Stress wegen der wichtigen Präsentation, Prüfungsangst, Streit wegen des Putzplans oder das leere Portemonnaie am Ende des Monats: Studenten stehen phasenweise stark unter Strom. Da stressige Zeiten oft nicht zu vermeiden sind, gilt es zu lernen, wie man mit der Belastung umgehen kann. Pointer hat fünf Tipps, wie du im Studium wieder zu positiver Gelassenheit findest.

1. Finde die Auslöser für deinen Stress

Nur wer die Ursachen für die täglichen Belastungen erkennt, kann diese auch beseitigen. Zugegeben, nicht jeder Stress kann einfach so eliminiert werden. Aber oft kann durch ausreichende Vorausplanung oder Anpacken eines Problems viel Stress vermieden werden. Es kann auch helfen, sich für die jeweilige Situation das "Worst-" und das "Best-Case-Szenario" vor Augen zu führen. Würde eine schlechte Note in der bevorstehenden Prüfung wirklich deinen kompletten Notenschnitt ruinieren oder könntest du sie durch deine anderen Zensuren ausgleichen? Was ist, wenn du besser abschneidest als gedacht? Diese Dinge zu visualisieren dient einer realistischen Einschätzung der Umstände.
 


2. Mach dir einen Aktionsplan

Das Aufschieben von zu erledigenden Aufgaben solltest du auf jeden Fall vermeiden. Dadurch entstehen regelrechte "Berge" von Verpflichtungen, die das Chaos im Kopf nur noch steigern und deiner Psyche zu schaffen machen. An der Uni wird von den Studierenden von Anfang an Anfang verlangt, dass sich sich selbst organisieren können. Routinen und Rituale können helfen, deinen Lernalltag wieder besser zu strukturieren. Wer sich zu Hause zu schnell abgelenkt fühlt, kann sich feste Lernzeiten in der Bibliothek oder mit der Lerngruppe einplanen, um das Pensum zu schaffen. Denke aber daran: Alles auf einmal geht nicht. Der Alltag sollte Schritt für Schritt bestritten werden. Die gilt sowohl für das Studieren an sich, wie auch für private Termine und Verpflichtungen.
 


3. Hol' dir die richtigen Helfer

Es ist wichtig, auch Ruhephasen in deinen Tagesablauf einzuplanen. Dabei musst du zunächst selbst entscheiden, wie du Ruhe finden kannst. Dem einen reicht es, auszuschlafen, ein anderer entspannt auf dem Sofa. Aber auch Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Yoga können Anleitungen zum Stressabbau liefern.
 


4. Such dir einen Ausgleich

Du kannst der Negativ-Spirale deiner Gedanken gerade nicht entkommen? Körperliche Bewegung kann Stress abbauen. Viele Unis bieten Hochschulsport zum kleinen Preis an. Auch Fitnessstudios haben oft günstigere Konditionen für Studenten. Und Bewegung unter freiem Himmel ist ohnehin umsonst. Letztendlich muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Maßnehmen ihm Erleichterung schaffen. Oft werden von der Hochschulen selbst aus auch Kurse angeboten, wo Strategien zur Bewältigung von Belastungen im Studentenalltag besprochen werden. Auf der Website deiner Uni findest du dazu weitere Informationen oder du fragst beim Studierendenservice nach.
 


5. Nimm dich selbst nicht zu ernst

Mache dir außerdem bewusst, dass du mit deiner Belastung nicht allein bist. Bei Lernstress oder Prüfungsvorbereitungen können Lerntreffen helfen. Aber auch für den ganz normalen Alltag gilt: Deine Freunde sind dafür da, dich zu unterstützen und in stressigen Zeiten auch einmal abzulenken und vor allem gemeinsam zu lachen. Wer sich selbst nicht zu ernst nimmt, kann mit einer positiven Einstellung zu mehr Gelassenheit finden. Die Semesterferien oder Freiräume im Stundenplan bieten dafür freie Zeitfenster. Diese Freizeit solltest du nutzen: für deine Hobbys und Dinge, die dir gut tun und Spaß machen.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.