Im Stress der Weihnachtszeit solltest du auf dich aufpassen. Pointer hat fünf Tipps gegen einen Burnout im Advent (Foto: Ivan Akimenko/Unsplash.com) Im Stress der Weihnachtszeit solltest du auf dich aufpassen. Pointer hat fünf Tipps gegen einen Burnout im Advent (Foto: Ivan Akimenko/Unsplash.com)
Gelassen bleiben

So beugst du einem Burnout im Advent vor

Familiäre Verpflichtungen, Uni-Stress, Geschenke kaufen und gleichzeitig den Winter genießen: Die Adventszeit verlangt einiges von uns ab. Forscher der Universität Göttingen kamen schon 2015 in einer Studie zu dem Schluss, dass viele Europäer Weihnachten eher als belastende und stressige statt als besinnliche Zeit empfinden: "Im Allgemeinen waren Umfrageteilnehmer, die in der Weihnachtszeit befragt wurden, deutlich schlechter gestimmt und weniger zufrieden mit ihrem Leben als die Menschen, die zu anderen Zeiten im Jahr befragt worden waren", heißt es in der Studie. Weihnachtsstress entsteht aber vor allem im Kopf. Mache dir klar: Es muss nicht alles perfekt sein. Pointer erklärt, wie du einem Burnout im Advent entgehst.

1. Sag auch mal "nein" zu Einladungen

Übe dieses Jahr, zusätzliche Aufgaben oder Verpflichtungen abzulehnen. Die lassen sich in den meisten Fällen einfach verschieben. Stattdessen brauchst du auch mal Zeit, die Batterien wieder aufzuladen. Freizeitstress ist schließlich auch Stress, der dich psychisch belasten kann. Du musst dich nicht mit dem schlechten Gewissen über die Absage quälen: Deine Familie oder Freunde können es verstehen, wenn du dich auch mal rausziehst. Dann kannst du am nächsten Tag wieder mit neuer Energie die Weihnachts-To-do-Liste abarbeiten.
 


2. Behalte deine Work-Life-Balance im Blick

Vor lauter Uni-Abgaben und Job-Stress bist du dieses Jahr noch so gar nicht in Weihnachtsstimmung? Dann ist deine Work-Life-Balance vermutlich im Moment unausgeglichen. Denn wer sich wegen der Arbeit den Spaß versagt, droht früher oder später auszubrennen. Hier kannst du gegensteuern, indem du dir beispielsweise feste Feierabendzeiten setzt und für die freie Zeit etwas Schönes planst, auf das du dich freuen kannst. Du brauchst Hilfe, um Arbeit und Freizeit wieder in Einklang zu bringen? Bei den Seminaren "Work-Life-Balancing. Multimodales Stressmanagement" des Institutes für Burnout-Prävention (IBP) lernst du, deine Work-Life-Balance wiederherzustellen.
 


3. Sprich offen über deine Wünsche und Erwartungen

Oft entscheiden wir allerdings in der Weihnachtszeit nicht nur alleine über unsere Zeit, sondern müssen uns auch an den Terminkalender und die Erwartungen von Freunden und Familie anpassen. Hier sind Stress und Streit alle Jahre wieder vorprogrammiert: Wer wollte nochmal das Geschenk für Oma besorgen? Wer kocht – und wer räumt auf? Wenn die gewohnten Abläufe zu Stress führen, könnt ihr sie ruhig verändern. Sprich offen über deine Gefühle und bringe neue Ideen ein: Wie wäre es statt des Weihnachtsmenüs beispielsweise mit einem Buffet, zu dem jedes Familienmitglied etwas mitbringt? Wenn der Geschenkemarathon zu viel Zeit und Geld kostet, kann ein festgelegtes Budget helfen, den Geschenke-Druck zu reduzieren. Klare Kommunikation hilft, um das Stresslevel aller Beteiligten zu senken.
 


4. Vernachlässige deine Hobbys nicht

Hobbys oder Sport sollten zur Weihnachtszeit nicht zu kurz kommen, denn sie können unsere Akkus aufladen und Halt und Balance geben. Eine Runde Joggen oder ein ausgedehnter Spaziergang können schon helfen. Die Weihnachtszeit eignet sich außerdem dafür, mal wieder ein Buch zu lesen, Plätzchen zu backen oder ein neues Puzzle anzufangen. Vielleicht findest du ja Entspannung beim Kochen. Hast du schon mal Spekulatiuscreme mit Apfel ausprobiert? Hier ist natürlich es wichtig, dass du dich nicht unter Druck setzt und wirklich nur das tust, worauf du wirklich Lust hast.
 


5. Binde Achtsamkeitsübungen in deinen Alltag ein

Vorweihnachtsstress bedeutet meist wenig Schlaf, oft auch viel Alkohol und emotionale Anstrengung. Bewegung und eine vernünftige Ernährung helfen dabei, sich gut zu fühlen und Gefühle von Angespanntheit zu lösen. Zusätzlich kannst du Achtsamkeitsübungen in deinen Alltag einbauen. Dabei brauchst du gar nicht viel Zeit; zehn bis 15 Minuten am Tag können schon helfen. Eine Übung für morgens: Greif nach dem Aufwachen nicht direkt zu deinem Smartphone, sondern bleib ein paar Minuten ruhig liegen oder setz dich an die Bettkante. Starte gedanklich den Tag. Worauf freust du dich? Was für Herausforderungen bringt der Tag mit sich? So begibst du dich schon früh in eine Achtsamkeitsposition und startest deinen Tag bewusster.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.