Im Stress des Studiums solltest du dir regelmäßig Zeit für dich selbst nehmen. Pointer hat fünf Tipps für schöne Ich-Momente (Foto: Marek Rucinski/Unsplash.com) Im Stress des Studiums solltest du dir regelmäßig Zeit für dich selbst nehmen. Pointer hat fünf Tipps für schöne Ich-Momente (Foto: Marek Rucinski/Unsplash.com)
5 Tipps

So sorgst du für schöne Ich-Momente im Studium

Welcher Studi kennt es nicht: Man nimmt sich vor, endlich mal etwas für sich zu tun: abends ein Buch lesen, in die Badewanne oder zum Sport gehen oder einfach wieder mit Freunden durch die Stadt bummeln. Und dann ist man nach Uni und Arbeit so müde, dass man erschöpft ins Bett fällt oder die freie Zeit nur damit verbringt, Tiktok-Videos oder Netflix zu schauen. Warum gönnen wir uns so selten bewusst Zeit für uns selbst und stellen andere Verpflichtungen vorne an? Dabei ist es so wichtig, auf den eigenen Körper zu hören. Pointer hat fünf Tipps, wie du für schöne Ich-Momente im Studium sorgst.

1. Minimiere Ablenkungen

Mal eben kurz schauen, was auf Instagram passiert, bei Twitter mitlesen oder nur "ein paar" Videos bei YouTube angucken: Oft verbringen wir zu viel Zeit am Handy, ohne es zu merken. Die Zeit, die wir hier verschwenden, fehlt uns dann woanders. Wir leben in einer Welt voller Ablenkungen und Beeinflussungen. Es ist fast unmöglich, sich auf eine Sache und seine eigenen Gedanken zu konzentrieren. Beobachte mal einen Tag lang bewusst, wann du zum Handy greifst, und analysiere über die Bildschirmzeit-Funktion, in welchen Apps du unterwegs bist. Die halbe Stunde Tiktok nach dem Aufstehen kannst du danach durch ein gemütliches Frühstück ersetzen. Auch bei einem Kinobesuch mit Freunden kannst du bewusst Zeit ohne deine Handy verbringen.
 


2. Mach dir einen Wochenplan

Sehr hilfreich für dein Zeit-Budget ist es, die anstehende Woche am Sonntag zumindest grob zu planen. Dabei geht es nicht darum, dir den Kalender vollzupacken. Stattdessen kannst du mit guter Organisation verhindern, dass andere über deine Zeit bestimmen. Reserviere dir Zeiten für die Aktivitäten, die dir wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel Treffen mit Freunden, Sport oder deine Hobbys. Aber auch Erholungszeit für Aktivitäten wie lesen, Musik hören und ausruhen solltest du einplanen. Du brauchst Inspirationen, um dir selbst etwas Gutes zu tun? Dann schau doch mal beim "Ich tu was für mich"-Special der Techniker (TK) vorbei.
 


3. Sag regelmäßig "nein"

Es ist unvermeidbar, dass deine Wünsche mit denen anderer kollidieren. Gewöhn dir an, ohne schlechtes Gewissen regelmäßig "nein" zu sagen. Auch zu sehr schönen Dingen wie Treffen mit Freunden, die dir einfach gerade nicht passen oder zu viel werden. Nur das "nein"-Sagen erlaubt es dir, woanders "ja" zu sagen. "Wenn man bestimmte Dinge ganz allein unternimmt, muss man keine Kompromisse eingehen. Man kann das tun, worauf man Lust hat, sich selbst fühlen und gleichzeitig weiterentwickeln", sagt Buchautorin Dorothee Boss im Gespräch mit "ze.tt". Trau dir also zu, auch mal Zeit alleine zu verbringen. Finde ein neues Hobby nur für dich. Wolltest du schon immer einen Zeichenkurs belegen? Oder Bouldern lernen? Dann mach es nur für dich.
 


4. Lerne dich selbst kennen

Hattest du schon mal das Gefühl, dass andere Menschen dich besser kennen als du dich selbst? Man verbringt häufig so viel Zeit mit anderen Leuten, dass man keine Chance hat, über sich selbst nachzudenken. Gehe ich eigentlich gerne zum Sport oder mache ich es nur, weil meine beste Freundin das macht? Mag ich dieses Essen überhaupt oder denke ich das nur, weil es bei Instagram gehypt ist? Lerne dich selbst kennen und finde heraus, was dir wirklich Spaß bereitet. Das kannst du zum Beispiel, indem du Tagebuch schreibst und dir am Ende des Tages vor Augen hältst, was dich glücklich gemacht hat. Du musst auch nicht warten, bis dich jemand fragt, ob du etwas unternehmen möchtest. Wieso soll man immer nur mit anderen auf ein Date gehen? Lade dich doch selbst auf ein Date ein!
 


5. Genieße die Zerstreuung

Kein Leben sollte ausschließlich effizient, optimiert und durchgeplant sein. Was das Thema Selbstfürsorge angeht, musst du nicht jede Aktivität wie eine To-do-Liste abarbeiten. Es ist auch okay, wenn du mal unproduktiv bist und nicht jede Minute etwas Sinnvolles tust. Auch das kannst du bewusst genießen, um dich zu erholen.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.