Die Heizkosten-Nachzahlung hat im letzten Jahr die WG-Kasse belastet? Pointer erklärt Maßnahmen, mit denen ihr in diesem Winter sparen könnt (Foto: Julian Hochgesang/Unsplash.com) Die Heizkosten-Nachzahlung hat im letzten Jahr die WG-Kasse belastet? Pointer erklärt Maßnahmen, mit denen ihr in diesem Winter sparen könnt (Foto: Julian Hochgesang/Unsplash.com)
Tipps für den Winter

Heizkosten sparen in der WG

Der Winter hat Deutschland im Griff. Frierst du, weil du dich nicht traust, die Heizung anzuschalten? Das sollte nicht so sein. Un doch ist dein Zögern, die Regler hochzustellen, verständlich: Gerade in einer WG, in der mehrere Leute für die Nebenkosten zuständig sind, sollte der Energieverbrauch kontrolliert werden, sonst kann es eine dicke Nachzahlung geben. Heizkosten zu sparen, ist außerdem nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für das Klima. Pointer erklärt, wie es geht.
 


Elektronisches Thermostat

Mit Thermostaten kann man einstellen, wann die Heizung an- und ausgeht. Die Stiftung Warentest hat Thermostate getestet und spricht von Kostenersparnissen von fünf bis acht Prozent. Hier gilt: Wer viel unterwegs ist, kann eine Menge sparen. In der Anschaffung sind Thermostate erst einmal eine Investition. Gute Thermostate gibt es laut Stiftung Warentest ab 40 Euro. Pro Haushalt werden vermutlich mehrere Thermostate anfallen. Als Mieter kann man die Geräte allerdings selbst anbringen und bei einem Umzug wieder abmontieren und mit in die neue Wohnung nehmen.

Inzwischen gibt es außerdem smarte Varianten für Technik-Fans, die sich per App mit dem Smartphone bedienen lassen. Wenn du also in der Uni feststellst, dass du später als geplant heimkommst, kannst du das Anschalten der Heizung anpassen. Diese Smart-Home-Geräte sind allerdings teurer: Zu den Kosten der Thermostate kommen mindestens 50 Euro dazu. Manche Modelle kosten sogar bis zu 230 Euro. Hier heißt es: recherchieren und durchrechnen.
 


Heizkörper entlüften

Das nervige Gluggern aus der Heizung, das du manchmal hörst, zeigt dir, dass im Heizkörper Luft ist. Neben dem unangenehmen Geräusch hat das den Nachteil, dass auch die Leistung der Heizung beeinträchtigt ist. Um eine optimale Leistung der Heizung zu erhalten und damit Heizkosten zu sparen, solltest du sie zu Beginn des Winters entlüften. Das kannst du selbst machen und es kostet nichts.

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Fenster abdichten

Viel Wärme geht verloren, weil Fenster nicht anständig abgedichtet sind. Wer da nachjustiert, hält die Wärme besser in der Wohnung. Du kannst mit einem einfachen Trick herausfinden, ob deine Fenster undicht sind: Stelle eine Kerze auf den Tisch oder an das Fenster. Wenn die Flamme flackert, ist klar: nachdichten lohnt sich. Dichtungsband findest du im Baumarkt. Was auch helfen kann, sind Vorhänge. Wenn die nach dem richtigen Lüften gut geschlossen werden, können sie ebenfalls Wärme drinnen halten. Eine Isolierung ersetzt das aber nicht.
 


Temperatur um ein Grad senken

Du solltest im Winter wirklich nicht frieren, aber es kann nicht schaden, sich selbst einmal auf die Probe zu stellen. Probiert in der WG mal aus, wie es sich anfühlt, die Heizung um ein Grad oder eine Stufe herunter zu drehen und zu testen, ob das nicht vielleicht genauso angenehm ist wie vorher. Eventuell brauchst du jetzt einen Pulli, aber wer hat gesagt, dass man im Winter im T-Shirt in seinem Zimmer sitzen sollte? Mit dieser Maßnahme findet ihr nach und nach eine Temperatur, mit der sich alle anfreunden können.

Hände kalt waschen

Ein weiterer Tipp: Statt sich die Hände mit warmem Wasser zu waschen, könnt ihr zwischendurch kaltes Wasser nehmen. Bedenken wegen Bakterien und Krankheitserregern müsst ihr nicht haben. Entscheidend ist, dass man sich lange genug die Hände wäscht -mindestens 20 bis 30 Sekunden - und Seife benutzt. Die Hände kalt zu waschen ist für die meisten Leute weniger abschreckend als eine kalte Dusche oder sogar eine kalte Badewanne.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.