2022 soll für dich positiv starten? Pointer hat Tipps, wie du im neuen Jahr mehr lachst (Foto: Christin Noelle/Unsplash.com) 2022 soll für dich positiv starten? Pointer hat Tipps, wie du im neuen Jahr mehr lachst (Foto: Christin Noelle/Unsplash.com)
"Frohes" neues Jahr

Wie du 2022 mehr lachst

Lachen ist die beste Medizin - diesen Spruch hast du bestimmt schon gehört. Auf das Lachen spezialisierte Therapeuten wissen um die psychischen Effekte. Lachen lockert nämlich nicht nur die Gesichtsmuskeln, sondern vertreibt auch trübe Gedanken. Inzwischen gibt es sogar Kurse für das sogenannte Lach-Yoga. Für dein Umfeld hat das Training der Lachmuskeln ebenso Vorteile: Wer lacht, verbreitet gute Stimmung. Um lachen zu können, muss man aber in der richtigen Stimmung sein. Wie ist das im Stress des Alltags zu schaffen? Pointer weiß Rat.

Gefühle sind nicht nur schwarz und weiß

Im Alltag bekommen wir diese Frage häufig gestellt: "Wie geht es dir?" Dabei kann der Eindruck entstehen, dass es einem nur "gut" oder "schlecht" gehen kann. Tatsächlich aber sind Gefühle viel komplexer. Freude, Trauer und Wut treten in verschiedenen Nuancen auf. Wer sich mehr im Klaren über das ist, was alles im Inneren vor sich geht, kann gelassener mit seiner Gefühlswelt umgehen und über sich selbst lachen. Dann soll man auch besser gegen Depressionen geschützt sein, fand eine Studie der American Psychological Association heraus.
 


Negative Emotionen als Person vorstellen

Eine Methode aus der Psychologie für mehr Kontrolle über die eigene Gefühlswelt nennt sich Selbstdistanzierung. Ein simpler Trick bei Traurigkeit ist beispielsweise, sich die Emotion als eine andere Person vorzustellen. Als vermenschlichtes Wesen könnten traurige Menschen so besser Abstand von der eigenen Gefühlswelt bekommen, sagt auch ein Studie , die im "Journal of Consumer Psychology" erschienenen ist. So kannst du am Ende schneller wieder lachen.

Miesepeter meiden

Triff dich möglichst oft mit gut gelaunten Menschen und unternimm etwas mit Freunden, mit denen du viel lachen kannst. Um Dauer-Miesepeter solltest du einen Bogen machen, sofern das möglich ist. Schlechte Laune ist schließlich mindestens genauso ansteckend wie gute Laune.
 


Selbstgespräche führen

Dieser Tipp mag dir vielleicht seltsam vorkommen, aber eine weitere Strategie aus der Selbstdistanzierung ist das Selbstgespräch. Psychologen haben herausgefunden, dass Emotionen in stressigen Alltagssituationen durch einen Dialog mit sich selbst in der dritten Person besser reguliert werden können. Ähnlich wie ein Gespräch mit einem Freund, der dich in den Reflexionmodus versetzt. Dann ist es mit der schlechten Laune im Nu vorbei.
 


Eigene Rituale finden

Für dein Projekt "Mehr lachen" musst du 2022 nicht jeden Tag verbissen meditieren oder dich für den Lach-Yoga-Kurs anmelden. Finde deine ganz eigenen täglichen Rituale, die dir mehr Wohlbefinden verschaffen. Ein paar kleine Tricks: Ziehe deine Mundwinkel so oft wie möglich nach oben und lächele dich jedes Mal an, wenn du in den Spiegel schaust. Übung macht den Meister!
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.