Du möchtest im neuen Jahr dein Chaos in den Griff bekommen? Pointer verrät in fünf Schritten, wie das klappt (Foto: Slava Keyzman/Unsplash.com) Du möchtest im neuen Jahr dein Chaos in den Griff bekommen? Pointer verrät in fünf Schritten, wie das klappt (Foto: Slava Keyzman/Unsplash.com)
In 5 Schritten

Gut sortiert ins neue Jahr

Der Jahresbeginn ist immer auch ein Neustart. Viele Menschen versuchen im Januar, ihre guten Vorsätze in die Tat umzusetzen und neue Gewohnheiten zu etablieren. Für Studenten bedeutet das oft, dass sie sich im Unileben besser organisieren wollen, um die nächste Prüfungsphase zu überstehen. Pointer verrät dir, wie du in fünf Schritten gut sortiert ins neue Jahr startest.

Schritt 1: Ordnung schaffen

Der erste Schritt auf deiner Reise als zukünftiger Ordnungs-Fan: aufräumen. Besonders die Zeit "zwischen den Jahren" eignet sich gut dafür, um Schränke, Schubladen und Regale auszumisten und aufzuräumen. Vielleicht kannst du sogar deine Mitbewohner dazu motivieren, es dir gleich zu tun. Dreht die Musik in der Wohnung auf und macht euch an die Arbeit! Auch auf deinem Laptop kannst du Ordnung schaffen, indem du den Desktop und dein E-Mail-Fach aufräumst und nervige Newsletter endlich abbestellst.
 


Schritt 2: Ein neues System einführen

Wenn du in allen Bereichen ausgemistet hast, ist es Zeit, die Sachen wieder einzuräumen. Dieses Mal allerdings mit System! Hefte wichtige Dokumente in Ordner ab und beschrifte sie und ordne den Inhalt deiner Schubladen nach Kategorien. Hier geht es darum, eine Ordnung zu finden, die für dich persönlich funktioniert. Überlege also, wie du Arbeitsmaterialien, die du oft verwendest, schnell griffbereit hast, ohne ewig suchen zu müssen. Der Jahresbeginn ist auch der Start deines neuen Kalenders. Egal ob analog oder digital: Trage schon mal die wichtigsten Termine und Geburtstage ein. So behältst du von Anfang an den Überblick.
 


Schritt 3: Positives erkennen und mitnehmen

Bis jetzt hast du dich hauptsächlich damit beschäftigt, die Dinge "neu" zu organisieren. Allerdings solltest du auch überlegen, welche positiven Gewohnheiten aus dem letzten Jahr du 2022 beibehalten willst. Ist es die wöchentliche Lerngruppe mit deinen Kommilitonen oder sind es deine Reminder an die nächsten Prüfungen auf dem Smartphone? Frage dich, was gut geklappt hat, und nimm das Positive mit ins neue Jahr.
 


Schritt 4: Ziele setzen und Jahres-To-do-Liste anfertigen

Um mehr zu erreichen, sollte man genau wissen, was man erreichen will. Oft wissen wir aber nicht, was wir genau wollen. Das hört sich absurd an, aber man kann tatsächlich oft seine Ziele gar nicht klar definieren. Es kann hilfreich sein, am Anfang des neuen Jahres einen groben Plan für die nächsten zwölf Monate zu erstellen. Man kann und sollte nicht alles vorausplanen, aber es gibt sicherlich Projekte, die schon jetzt für dich feststehen.
 


Schritt 5: Nicht direkt alle Bereiche auf einmal durchsortieren

Deine Organisationsbegeisterung in allen Ehren - du solltest es aber nicht direkt übertreiben. Gehe lieber Bereich für Bereich in deiner Wohnung und in deinem Terminkalender vor. Es ist nicht sinnvoll, alles auf einmal neu durchplanen zu wollen. Dann läufst du am Ende Gefahr, dich zu übernehmen. Erstelle eine Liste mit deinen Prioritäten. So kannst du dich zum Beispiel vom Schreibtisch über deinen Kalender bis hin zu Küche und Badezimmer vorarbeiten.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.