Zwischen den Jahren sollst du keine Wäsche aufhängen, heißt es in einer Sage aus der Mythologie. Pointer erklärt, was es damit auf sich hat und was du in der Zeit wirklich vermeiden solltest (Foto: Clayton Webb/Unsplash.com) Zwischen den Jahren sollst du keine Wäsche aufhängen, heißt es in einer Sage aus der Mythologie. Pointer erklärt, was es damit auf sich hat und was du in der Zeit wirklich vermeiden solltest (Foto: Clayton Webb/Unsplash.com)
Feiertags-Blues

5 Dinge, die du zwischen den Jahren nicht machen solltest

Um die Zeit zwischen den Jahren ranken sich allerhand Mythen. Wotan, der Hauptgott der nordischen Mythologie, soll beispielsweise zwischen den Jahren besonders wüten. Er soll mit seinem achtbeinigen Hengst Sleipnir in der Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Januar unterwegs sein - in jenen Raunächten, in denen die Gesetze der Natur früher als aufgehoben galten. Und wenn sich Wotan dann draußen in den Wäscheleinen verheddert, droht Verderben. Deswegen soll man in dieser Zeit keine Wäsche aufhängen. Ob du an diese Geschichte glaubst oder nicht: Es gibt tatsächlich einige Dinge, die man zwischen den Jahren am besten vermeiden sollte. Pointer verrät dir, welche das sind.

1. Grübeln

Zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester hat man mal wieder Zeit, sich auszuruhen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Hier tappt man schnell in die Grübel-Falle und fängt an, jede unangenehme Situation noch einmal zu überdenken. Das kann tückisch sein und bringt schlechte Stimmung. Versuche stattdessen, die freie Zeit mit Aktivitäten zu füllen, die dir Spaß machen oder Entspannung bringen. So lädst du deine Batterien für 2022 auf.
 


2. Zu viele Vorsätze aufstellen

Der Jahreswechsel ist die Zeit, in der sich viele Menschen gute Vorsätze ausdenken, mit denen sie im Januar durchstarten wollen. Das Problem: Oft sind die Ziele so unrealistisch, dass man sie kaum erreicht. Hier ist weniger mehr. Wenn du dir Vorsätze ausdenkst, dann sollten sie zeitlich umsetzbar und der Fortschritt sollte messbar sein. Wer mehr Sport treiben will, kann mit einem Trainingstermin pro Woche anfangen und sich dann langsam steigern. So hast du schneller Erfolgserlebnisse und bist nicht enttäuscht, wenn du es nicht alle zwei Tage ins Fitnessstudio schaffst.
 


3. Am Handy kleben

Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter. Besonders wenn wir viel Zeit haben, zieht es uns in seinen Bann. Die perfekten Feiertagsfotos der anderen aus deinem Feed können bei dir allerdings schlechte Stimmung hervorrufen. Oder du kannst dich nicht vom Handy lösen und verbringst dadurch zu wenig Zeit mit deiner Familie. Ein Trick: Wenn du weniger Zeit bei Instagram verbringen willst, wähle über die App ein Zeitlimit. Dann wirst du automatisch erinnert, wann dein Kontinent abgelaufen ist. Schummel geht nicht.
 


4. Nur in deinem Zimmer hocken

Das letzte Jahr hat uns allen viel abverlangt. Wegen des Uni-Stresses und der Feiertage bist du vermutlich ziemlich erschöpft. Statt nur in deinem Zimmer zu hocken und eine Netflix-Serie nach der anderen durchzuschauen, solltest du allerdings überlegen, was dir gut tut. Mit dem Buch, das seit dem letzten Weihnachtsfest unausgepackt in deinem Zimmer liegt, kannst du dich auch dick eingepackt in den Park setzen. Oder fordere deine Familie oder Mitbewohner mal zu einer Runde Monopoly oder einem Online-Escape-Room heraus.
 


5. Jeden Tag gleich gestalten

Während der Feiertage kommt man schnell in Versuchung, die Tage dahinplätschern zu lassen. Hier kannst du gegensteuern, indem du dir morgens immer wieder neu überlegst, was heute auf dem Programm steht. Ob ausgedehnter Filmabend, Koch-Session oder Nachtwanderung: Dir fällt bestimmt etwas ein, das du gerne machen möchtest und zu dem du in deinem Studentenalltag nicht kommst.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.