Glossar

Studium von A bis Z

published: 22.07.2016

Fragen zu Studium und Hochschule? Hier gibt es die Antworten! (Foto: pathdoc/shutterstock.com) Fragen zu Studium und Hochschule? Hier gibt es die Antworten! (Foto: pathdoc/shutterstock.com)

Wie lange dauert ein Masterstudium? Was macht eigentlich der Fachschaftsrat? Vermittelt das Studentenwerk auch Wohnheimzimmer? Diese und viele weitere Fragen beantworteten wir knapp und präzis in unserer Rubrik „Studium von A bis Z“. Die Begriffe sind wie bei Wikipedia untereinander verlinkt, so dass auch Folgefragen eine rasche Antwort finden.

Ein Abstract ist eine kurze Zusammenfassung eines längeren wissenschaftlichen Textes.

Die Akademische Viertelstunde sagt aus, dass viele Hochschulveranstaltungen erst 15 Minuten nach dem offiziellen Anfangstermin starten.

Alma Mater ist eine geläufige Bezeichnung für Universitäten.

Als Alumni werden ehemalige Studierende, Mitarbeiter und Professoren einer Universität bezeichnet.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) vertritt in den Hochschulen der meisten deutschen Bundesländer die Studierendenschaft.

Das Auditorium Maximum (Audimax) ist der größte und oft auch repräsentativste Hörsaal einer Hochschule.

Der Bachelor ist ein akademischer Grad und üblicherweise der erste berufsqualifizierende Studienabschluss.

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) regelt die staatliche Förderung von Studierenden.

Jede Hochschule hat eine zentrale Bibliothek, kurz Bib. Meistens gibt es an der Hochschule auch noch einige Fachbibliotheken in den Fakultäten und Institutionen.

Eine Blockveranstaltung ist eine Lehrveranstaltung, die in wenigen, längeren Sitzungen abgehalten wird.

Der Bologna-Prozess hat für eine Vereinheitlichung der Studiengänge und -abschlüsse in Europa gesorgt.

In der Cafeteria werden Studierenden Getränke und kleine Speisen oder Salate angeboten.

Der Begriff Campus bezeichnet das Hochschulgelände.

Der Career Service ist eine Einrichtung, die an vielen Hochschulen zu finden ist. Studierende, aber auch wissenschaftliches Personal werden in der Berufs- und Karriereplanung unterstützt und beraten.

Credit Points (CPs) sind eine europaweite Maßeinheit, welche den Arbeitsaufwand einer Studieneinheit mit Vor- und Nachbereitung angibt.

Der lateinische Ausdruck cum tempore (c.t.) gibt an, dass eine Hochschulveranstaltung erst 15 Minuten nach der angekündigten Zeit startet.

Beim "Dies Academicus" handelt es sich um einen akademischen Feiertag an einer Hochschule.

Ein Dozent ist eine Person, die an Hochschulen unterrichtet bzw. lehrt.

Drittmittel sind Gelder, die meistens für Forschungszwecke verwendet werden.

Studiengänge, die neben Lehrveranstaltungen auch Praxisphasen in einem Unternehmen vorsehen, werden dual genannt.

Erasmus ist ein Förderprogramm der Europäischen Union: Austauschstudenten erhalten einen finanziellen Zuschuss.

Ein Examen ist die Prüfung am Ende einiger Studiengänge. Oft nimmt eine staatliche Behörde diese Prüfung ab; in diesem Fall handelt es sich um ein Staatsexamen.

Hat man sein Studium erfolgreich abgeschlossen oder bricht man es aus anderen Gründen ab, kommt es zur Exmatrikulation.

Der Fachschaftsrat ist die Interessenvertretung der Studierenden eines Faches.

Die Famulatur ist ein vorgeschriebenes Praktikum für Medizin- und Pharmaziestudierende.

Bei einem Fernstudium werden die Studieninhalte nicht in Lehrveranstaltungen vermittelt, sondern beispielsweise durch Studien-/Lehrbriefe und Skripte, digitale Medien und das Internet.

Ein Gasthörer besucht nur einzelne Veranstaltungen an einer Hochschule und absolviert kein vollständiges Studium.

Das Graecum gibt an, dass Kenntnisse des Altgriechischen in mindestens ausreichendem Maß vorhanden sind.

Grenzpendler sind Studierende, die ihren Wohnsitz im Inland haben und täglich zu einer Ausbildungsstätte im Ausland pendeln.

Eine Hausarbeit ist eine schriftliche wissenschaftliche Arbeit zu einem bestimmten Thema.

Eine Hochschule ist eine Einrichtung, die Forschung betreibt und dadurch neues Wissen schafft, wissenschaftliche Lehre vermittelt und akademische Grade bei erfolgreichem Studienabschluss vermittelt.

Der Hochschulpräsident ist das gewählte Oberhaupt einer Hochschule.

Bei einem Hochschulwechsel müssen neben Zulassungsbeschränkungen auch abweichende Studienanforderungen berücksichtigt werden.

Ein Hörsaal ist ein großer bestuhlter Raum oder Saal, in dem Vorlesungen stattfinden.

Immatrikulation bezeichnet die Einschreibung einer Person an einer Hochschule.

Der Internationale Studentenausweis ist in vielen Ländern gültig und bringt viele Vorteile.

Eine Klausur ist eine schriftliche Prüfungsarbeit, die unter Aufsicht geschrieben wird.

Ein Kolloquium ist ein wissenschaftliches Gespräch unter Fachleuten. Teilweise wird der Begriff auch für bestimmte mündliche Prüfungen verwendet.

Ein Konzil ist das höchste beschlussfassende Gremium einer Hochschule.

Das Latinum gibt an, dass Kenntnisse des Lateinischen in mindestens ausreichendem Maß vorhanden sind.

Der Master ist ein akademischer Grad, der nach einem abgeschlossenen Bachelorstudium angestrebt werden kann.

Die Mensa ist die Kantine einer Hochschule, in welcher Studenten zu günstigen Preisen essen können.

Ein Modul ist eine Studieneinheit, die sich aus mehreren Lehrveranstaltungen zusammensetzt.

N. N. steht dafür, dass die Lehrkraft für eine bestimmte Veranstaltung noch nicht feststeht.

Sind nach der Hauptvergabe der Studienplätze eines Faches noch Plätze unbesetzt, findet ein sogenanntes Nachrückverfahren statt.

Studierende, die an einer Hochschule immatrikuliert sind und bestimmte Veranstaltungen an anderen Hochschulen besuchen, werden als Nebenhörer bezeichnet.

Die Benotung von Studienleistungen variiert von Fach zu Fach stark.

Der Numerus clausus (kurz: NC) ist eine Zulassungsbeschränkung bei stark nachgefragten Studiengängen.

Umgangssprachlich werden Fächer, die nur selten angeboten werden, als Orchideenfächer bezeichnet.

Die Orientierungswoche dient zur Einführung der Erstsemester.

Ein Plagiat ist die Übernahme eines fremden Textes in die eigene Arbeit ohne Angabe der Quelle.

Ein postgraduales Studium setzt einen ersten Hochschulabschluss, wie zum Beispiel einen Bachelor, voraus.

Prokrastination bezeichnet das Aufschieben von Tätigkeiten.

Das Propädeutikum ist eine Lehrveranstaltung, die dem Beginn des regulären Studiums vorgeschaltet ist und notwendige Vorkenntnisse vermittelt.

Ein Prorektor ist der Stellvertreter des Rektors einer Hochschule.

Das Rechenzentrum ist der Ort, wo die zentralen Rechner einer Hochschule stehen.

Die Regelstudienzeit gibt die Semesteranzahl an, die normalerweise für das Absolvieren eines Vollzeitstudiengangs benötigt wird.

Der Rektor ist an den meisten deutschen Hochschulen das gewählte akademische Oberhaupt.

Bei einer Ringvorlesung halten verschiedene Lehrende abwechselnd in einer Vorlesungsreihe Vorträge zu einem Themengebiet.

Vor dem Beginn eines Semesters müssen sich alle Studierenden bis zu einer bestimmten Frist rückmelden.

Semester ist die übliche Bezeichnung für ein Studienhalbjahr an Universitäten und Fachhochschulen.

Der Semesterbeitrag muss jedes halbe Jahr von allen Studierenden einer Hochschule bezahlt werden.

Die Semesterferien beschreiben die Zeit, in der keine Lehrveranstaltungen stattfinden.

Ein Seminar ist eine Lehrveranstaltung, in der bestimmte Themen vertieft und diskutiert werden.

Der lateinische Ausdruck "sine tempore (s. t.)" gibt an, dass eine Hochschulveranstaltung pünktlich zur angekündigten Zeit startet.

Als Stipendium wird die finanzielle Unterstützung eines Studenten oder Jungwissenschaftlers bezeichnet.

Früher war es üblich, dass man pro Semester bis zu 500 Euro zahlen musste, um an einer deutschen Universität zu studieren.

Die Studienordnung legt die Rahmenbedingungen und Regelungen für ein Studium fest.

Der Studierendenausweis bescheinigt, dass man im laufenden Semester an einer Hochschule eingeschrieben ist.

Das Studierendenparlament (StuPa) vertritt die Studierenden einer Hochschule.

SWS ist die Abkürzung für Semesterwochenstunden.

TOEFL ist die Abkürzung für "Test of English as a Foreign Language". Dabei handelt es sich um einen standardisierten Englisch-Sprachtest für Nicht-Muttersprachler.

Ein Tutorium ist eine regelmäßige Lehrveranstaltung, in der Inhalte einer Vorlesung oder eines Seminars näher erklärt werden.

Eine Universität ist eine Hochschule mit Promotionsrecht und damit eine wissenschaftliche Hochschule.

Bei einer Vorlesung hält ein Dozent einen Vortrag zu einem bestimmten Thema.

Die Vorlesungsfreie Zeit beschreibt den Zeitraum, in dem keine Lehrveranstaltungen stattfinden.

Die Wartezeit gibt an, wie viele Halbjahre zwischen dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung und dem Beginn des Studiums vergangen sind.

In einem Studentenwohnheim können Studierende kostengünstig wohnen.

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