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Die elektronische TK-Gesundheitskarte

Neue Funktionen, mehr Sicherheit

published: 30.01.2013

Die neue Gesundheitskarte (Foto: TK)Die neue Gesundheitskarte (Foto: TK)

Wer gesetzlich krankenversichert ist, der kennt diesen Vorgang: Egal, ob ein Besuch beim Zahnarzt ansteht, beim Orthopäden oder beim Hausarzt – bevor man ins Wartezimmer gebeten wird, kommt die obligatorische Frage: "Haben Sie ihre Versichertenkarte dabei?"

Daran ändert sich mit der elektronischen Gesundheitskarte nichts ändern. Optisch unterscheidet sie sich von der alten Krankenversichertenkarte in erster Linie dadurch, dass ein Foto des Versicherten zusätzlich vor Kartenmissbrauch schützt.

Großes Netzwerk
Ansonsten ist der Unterschied allerdings riesig: War die Versichertenkarte noch mit einem recht einfachen Speicherchip ausgestattet, so ist in der neuen Gesundheitskarte ein deutlich leistungsfähigerer Mikroprozessor mit erheblich größerem Speicherplatz integriert. Jeder Chip ist dabei ein kleines Mosaik in einem riesigen Informationsnetzwerk: Dieses Netzwerk soll rund 70 Millionen gesetzlich Versicherte, mehr als 200.000 Ärzte und Zahnärzte, über 20.000 Apotheken, mehr als 2000 Krankenhäuser und die gesetzlichen Krankenkassen miteinander verbinden.

Die elektronische Gesundheitskarte unterstützt viele neue Funktionen, die nach und nach zur Verfügung gestellt werden sollen. Wichtig: Die Nutzung ist freiwillig, die Versicherten entscheiden selbst, welche Funktionen sie auf ihrer Karte haben möchten. So werden Ärzte in Zukunft elektronische Rezepte ausfüllen können. Der Zettelverkehr vom Arzt zum Patienten und vom Patienten zum Apotheker hätte ein Ende. Und: Wer umzieht, wird keine neue Karte beantragen müssen. Die neue Anschrift wird einfach auf dem Chip gespeichert.

Mehr Sicherheit
Weitere Funktionen sollen folgen: So wird künftig ein Notfallausweis auf der Karte gespeichert werden können, der bei einem Unfall dem behandelnden Arzt wichtige, möglicherweise lebensrettende Informationen über seinen Patienten geben kann. Über den Mikrochip wird sogar der Zugriff auf die komplette Patientenakte des Versicherten möglich sein. Auch dies ein Schritt zu mehr Sicherheit: Bisher konnte es zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen, wenn zwei verschiedene Ärzte unabhängig voneinander Medikamente verschrieben, die sich nicht miteinander vertrugen. Durch die Dokumentation mithilfe der elektronischen Gesundheitskarte wird dieses Risiko minimiert.

Die elektronische Gesundheitskarte bringt also eine Menge Vorteile. Doch wie steht es mit dem Datenschutz, wenn persönliche Angaben auf einem Chip gespeichert sind, den Dritte einsehen können? Die Lösung für dieses Problem heißt: Selbstbestimmung. Jeder Versicherte ist sein eigener Datenschützer – er entscheidet selbst darüber, welche Daten auf der Karte gespeichert werden sollen und welche nicht.

Datenschutz gewährleistet
Darüber hinaus sorgt ein Datensicherungssystem dafür, dass nur diejenigen an die Informationen auf dem Chip gelangen, für die sie auch wirklich bestimmt sind. So haben Krankenkassen keinen Zugriff auf Notfalldaten und Arzneimitteldokumentationen. Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Krankenhäuser können nur über einen verschlüsselten Kommunikationsweg auf sensible Gesundheitsdaten zugreifen. Sie müssen sich dabei streng gesichert mit ihrem elektronischen Heilberufsausweis gegenüber dem System identifizieren.

Weitere Informationen über die elektronische Gesundheitskarte, über ihr Aussehen und ihre Funktionen, findest du hier.

[Jens Findeisen]

Links

Die neue TK-Gesundheitskarte

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