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29.04.2014 18:00 Zitieren Zitieren

Facebook-User Unregistriert
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29.04.2014 18:00 Zitieren Zitieren

\n\n

Zitat von ===Unregistriert:
was haben die Kinder davon\r\n Essen, Schlafplätze, Geld und Luxus



Für Essen und Schlafplätze kann man auch anders sorgen, die 99,99%, die nicht leben wie Sie, schaffen das ja auch. Das ist auch nichts Besonderes, sondern ein kleiner Teil davon, worauf die Kinder unbedingt Anspruch haben.
Und dass Sie Ihren Kindern Geld und Luxus als Ersatz für ein menschenwürdiges Leben bieten wollen, ist eine riesengroße Schande. Aber: "Kann ja mal passieren." Ändern Sie Ihre Lebensweise, wenden Sie sich Ihren Kindern zu und versuchen Sie, alles wieder ins Lot zu bringen. Dafür muss es ja noch nicht zu spät sein.

29.04.2014 20:44 Zitieren Zitieren

Facebook-User
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29.04.2014 20:44 Zitieren Zitieren

Hallo,
Ich finde es sehr begrüssenswert, dass Sie sich hier an unser Forum wenden, und auch von Jugendlichen im gleichen Alter wissen möchten, wie sie die Situation einschätzen.
Und ihr, liebe User, die auf die Barrikaden steigt - nicht alles ist so eindeutig, wie es auf den ersten Blick aussieht, daher sollte man lieber nicht gleich ein vorschnelles Urteil fällen, bevor man alle Fakten kennt.
Zu Ihren Fragen:
Am wichtigsten: die Mutter Ihrer Kinder ist verstorben, daher brauchen die Kinder jetzt wirklich die Nähe ihres Vaters.
Da Sie beruflich viel auf Reisen sein müssen, ist es aus meiner Sicht als Psychotherapeutin wichtiger, dass Sohn und Tochter jetzt erst bei Ihnen sein, und die freie Zeit, die Sie haben, mit Ihnen teilen können, als dass sie von einer anderen Person zuhause betreut werden.
Auch wenn Sie bei Ihrer Antwort auf die Userfrage, was die Kinder davon haben, nur Essen, Schlafplätze, Geld und Luxus, aber nicht den Vater erwähnen, denke ich, dass der für Ihre Kinder am meisten zählt.
Wenn Sie sich die Mühe machen, Ihre Kinder auf Ihre Reisen mitzunehmen, anstatt sie bei einer Haushälterin zuhause zu lassen, signalisieren Sie Ihren Kindern, dass sie Ihnen wirklich wichtig sind.
Die materielle Versorgung mit Luxus hat dagegen keine emotionale Bedeutung.
Natürlich ist es gut, wenn Kinder ein geregeltes Zuhause haben und ihre Freunde in der Nähe leben. Wenn die Eltern aber in Berufen arbeiten, die mit häufigem Ortswechsel verbunden sind, (wie etwa Diplomaten, Offiziere, Artisten usw.), heisst es entweder Internat, oder die Familie zieht mit um.
Das bringt Vorteile mit sich, die man den Nachteilen entgegenstellen muss: nämlich Weltoffenheit, Kenntnisse über andere Länder und Menschen, und Umstellungsfähigkeit.
Mein Mann, Sohn eines Offiziers, ist z. B. während seiner Kindheit siebzehn Mal umgezogen, und sieht das durchaus nicht als Nachteil an.
Ich würde Ihnen allerdings auch Folgendes vorschlagen: Ihr Sohn und Ihre Tochter sind mit ihren 15 Jahren sicher verständig und reif genug für ein offenes Gespräch. Sie sollten sie einfach einmal in einer ruhigen Minute fragen, wie es ihnen mit dieser Situation geht, und ob sie (unter den gegebenen Umständen) Verbesserungsvorschläge haben.
Dadurch zeigen Sie Ihren Kindern, dass Sie nicht nur als Vater um ihr Wohlergehen besorgt sind, sondern sie auch als (bald erwachsene) Gesprächspartner ernstnehmen. Sie werden sicher nicht mit unsinnigen Vorschlägen und unerfüllbaren Wünschen kommen, sondern sich die Sache überlegen, und etwas Vernünftiges dazu sagen.
Natürlich kann es sein, dass ihre Kinder nicht mit allem einverstanden oder zufrieden sind. Aber dann können sie sich gemeinsam realistische (und möglicherweise überraschende) Kompromisse überlegen.
Ich wünsche Ihnen und ihren Kindern jedenfalls alles Gute, und bin sicher, dass so ein offenes Umgehen mit diesem Problem zu einem besseren Verständnis und Zusammenhalt Ihrer kleinen Familie führen wird.
Und über ein gelegentliches Update würde ich mich freuen.
LG, Dr. Karin Anderson

01.05.2014 14:54 Zitieren Zitieren

Facebook-User
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01.05.2014 14:54 Zitieren Zitieren

An alle die meinen ich solle zu Hause bleiben: wenn ich das tuhe bin ich arbeitslos. Und etwas anderes als das kann ich nicht. Das ist das erste, das ich nach der Universität gemacht habe, und bis jSetzt auch das letzte.

02.05.2014 11:43 Zitieren Zitieren

Facebook-User Timo
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02.05.2014 11:43 Zitieren Zitieren

ich finde es schon toll, dass sie sichdu dich um deine kinder kümmerst. ist bestimmt auch nicht so toll, immer die kinder an den hacken zu haben....was machen siemachst du denn beruflich?

02.05.2014 13:31 Zitieren Zitieren

Facebook-User
Facebook-User


02.05.2014 13:31 Zitieren Zitieren

Meine Kinder sind eigntlich ganz brav. was ich beruflich mache ist schwer zu erklähren. Ich bekomme einen Auftrag von einem Klienten und führe ihn aus. Es ist im Ein- und Verkaufs bereich. Nur dass ich nicht bei Walmart einkaufe. Ich kaufe und verkaufe firmen, für Menschen, die das nicht selbst machen wollen, oder können.

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