E-Sport-Finale

Techniker eStars krönen den "PES"-Champion

published: 03.12.2018

Kai Wollin ist am 7. Dezember beim Finale der Techniker eStars dabei (Foto: Die Techniker) Kai Wollin ist am 7. Dezember beim Finale der Techniker eStars dabei (Foto: Die Techniker)

Sie füllen ganze Hallen und locken Millionen Zuschauer an die Bildschirme: E-Sport-Events werden immer beliebter und sind schon jetzt ein Massenphänomen. Besonders erfolgreich ist das Spiel "League of Legends", doch auch Sportspiele wie "Pro Evolution Soccer" oder "FIFA" werden gerade in Deutschland immer populärer. Der Sprung in die professionelle E-Sportszene wird auch deswegen immer schwieriger. Die Techniker (TK) bietet einigen Spielern aus Deutschland nun die Chance, einen Schritt in den Profibereich zu machen. Im Finale der Techniker eStars kämpfen sie am 7. Dezember um die Teilnahme an einem Profiturnier. Gespielt wird die Fußballsimulation "Pro Evolution Soccer 2019".

Techniker eStars als Karrieresprungbrett

"Pro Evolution Soccer" ist neben "FIFA" die verbreitetste Fußballsimulation. E-Sport nimmt bei "PES" eine wichtige Rolle ein. So findet auch in der Saison 2018/2019 die PES League statt. Nach diversen Qualifikationsturnieren und nationalen sowie regionalen Meisterschaftsspielen wird voraussichtlich im Sommer 2019 der beste "PES"-Spieler der Welt gekürt. In einem großen Finale treten Top-E-Sportler aus aller Welt gegeneinander an. Das Preisgeld liegt insgesamt bei rund 260.000 Euro.

Durchstarten wollen auch deswegen die Finalisten der Techniker eStars. Während des Finalturniers erhalten sie Unterstützung und Tipps von erfolgreichen E-Sportlern. So sind mit Patrick Meier ("PES"-Weltmeister), Cihan Yasarlar ("FIFA"-Europameister), Kai Wollin ("FIFA"-Weltmeister) und Joshua Begehr ("FIFA"-Weltmeister) gleich vier E-Soccer-Champions bei dem Event anwesend. Sie stehen den Finalisten tatkräftig zur Seite. Neben dem Titel geht es für die Kontrahenten auch um die Teilnahme an einem Profiturnier. Das eStars-Finale beginnt um 13 Uhr und kann live auf TakeTV verfolgt werden. Um circa 18:30 Uhr findet die Siegerehrung statt.

Bruno Kollhorst über E-Sport


E-Sport - bald eine anerkannte Sportart?

Die Debatte, ob E-Sport ein "richtiger" Sport ist, hat in diesem Jahr Fahrt aufgenommen. Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD wurde festgehalten, dass E-Sport künftig als eigene Sportart mit Vereins- und Verbandsrecht anerkannt werden solle. Sogar über olympische Perspektiven wird in diesem Zusammenhang geredet. Was spricht dafür, E-Sport als Sportart anzuerkennen? Für E-Sportler sind gute Hand-Augen-Koordination und Reaktionsgeschwindigkeit Grundvoraussetzung. Auch Durchhaltevermögen und Konzentrationsfähigkeit sind gefordert. Dazu sind strategisches und taktisches Vorgehen in vielen Spielen für ein erfolgreiches Abschneiden elementar.

Dazu müssen E-Sportler auch körperlich fit bleiben. Fitnesstraining und gesunde Ernährung ist für professionelle E-Sportler heutzutage Alltag. Aktuell sieht es trotzdem eher nicht danach aus, dass E-Sport bald als Sportart anerkannt wird. Denn zuständig dafür ist der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). Dieser lehnt ein Großteil der relevanten E-Sport-Titel ab und definiert sie als "E-Gaming". DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch bezeichnete E-Sport gegenüber der "Rheinischen Post" als "Gefahr für die Gesellschaft". Doch zumindest für die "PES"- und "FIFA"-E-Sportler gibt es Hoffnung. Denn der DOSB will elektronische Sportsimulationen unter dem Dach des organisierten Sports als gemeinnützig anerkennen. Dazu gehören auch Fußballsimulationen wie "PES" oder "FIFA" - diese sind wohl bald schon offiziell ein echter Sport.
 

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